Wenn Musik predigt
5. Januar 2012 von Gemeinsame Redaktion
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Friedrich Hänssler, der im März 85 Jahre alt wird, leitete als Theologe und Musikwissenschaftler jahrzehntelang den vom Vater übernommenen Verlag und machte ihn zu einem der führenden christlichen Verlagshäuser in Deutschland. Foto: privat
Interview: Friedrich Hänssler und sein Verlag stehen bis heute vor allem für exquisite geistliche Musik
Unter den Verlegern christlicher Musik war er einer der bedeutendsten: Friedrich Hänssler, langjähriger Inhaber des gleichnamigen, heute zur Stiftung Christliche Medien gehörenden Verlags. Zusammen mit dem Dirigenten Helmuth Rilling brachte er eine Ausgabe sämtlicher Bachwerke auf CD auf den Markt. Zum Jahr der Kirchenmusik hat Benjamin Lassiwe mit ihm gesprochen.
Herr Hänssler, welche Musik hören Sie privat am Liebsten?
Hänssler: Im Laufe der Zeit hat sich natürlich mein recht breit angelegter Musikgeschmack immer wieder einmal gewandelt. Aber am Liebsten höre und beschäftige ich mich mit Johann Sebastian Bach. Das war dann auch der Grund für die Gesamtausgabe seiner Werke auf 172 CDs, die wir mit Helmuth Rilling aufgenommen haben. Meine erste selbst gekaufte Schallplatte war allerdings die »Psalmensymphonie« von Igor Strawinsky.
Was fasziniert Sie so an Johann Sebastian Bach?
Hänssler: Eigentlich alles: seine Kompositionsweise, die kunstvolle Durchführung der musikalischen Themen in seinen Instrumentalwerken, der wunderschöne Klang seiner Musikstücke. Aber vor allem erkenne ich in seinem geistlichen Werk eine ganz starke Bindung an die Bibel: Bach lebte mit seiner Lutherbibel, das sieht jeder, der das Glück hatte, sich einmal seine in den USA wieder aufgefundene Bibel ansehen zu dürfen. Sie ist voller Unterstreichungen und persönlicher Bemerkungen. Und nicht umsonst hat ja auch der schwedische Erzbischof Nathan Söderblom Bach als den fünften Evangelisten bezeichnet. Denn Bach hat mit seiner Musik gepredigt: Vor allem seine Kantaten legen durch Text, Wort und Musik das Sonntagsevangelium oder die Epistel nicht weniger aus als es der Prediger tut.
Warum war und ist Johann Sebastian Bach so erfolgreich?
Hänssler: Ehrlicherweise muss man sagen, dass Bach zu Lebzeiten nicht sonderlich erfolgreich war. Er war ein brillanter Orgelspieler und ein gefürchteter Prüfer neu errichteter Orgeln. Aber seine Genialität als Komponist wurde erst viel später erkannt. Von seinen rund 200 erhaltenen Kantaten wurde nur eine einzige zu seinen Lebzeiten gedruckt. Und von seinem »Musikalischen Opfer«, das er dem preußischen König Friedrich II. in Berlin gewidmet hatte, wurden bis 1756, also bis sechs Jahre nach seinem Tod, nur 30 Exemplare verkauft.
Heute gilt er als Genie. Was geschieht mit Ihnen, wenn Sie Bach hören?
Hänssler: Die Musik Bachs spricht mich ganz persönlich an. Sie strahlt eine unwahrscheinliche Ruhe aus, etwas wirklich friedvolles, und das auch in ihren schnellsten Passagen. Und umgekehrt ist es etwas so Konstruiertes, etwas so planvoll Komponiertes, dass selbst moderne Jazzmusiker heute am Beispiel von Bach studieren, wie man komponiert.
Umgekehrt sind viele geistliche Choräle aus alten Zeiten heute vergessen …
Hänssler: Es ist nichts so beständig, wie die Veränderung. Das gilt auch für geistliche Lieder. Bei der unerbittlichen Sichtung, die die Zeit über die Jahrhunderte hinweg vornimmt, bleibt eben nur beste Qualität übrig. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, dass die Choräle eines Paul Gerhardt und eines Philipp Nicolai und anderer durch schwere Lebenssituationen zu echten Glaubenszeugnissen geworden und bis heute auch geblieben sind.
Ihr Verlag hat stets auch moderne Kirchenlieder herausgebracht. Was ist denn nun besser? Ein Dieter Trautwein von heute oder ein Paul Gerhardt von damals?
Hänssler: Ich würde das nicht vergleichen wollen. Singen geistlicher Musik ist nicht nur Lob, Bekenntnis und Verkündigung, sondern auch Antwort auf das verkündigte Wort. Und diese Antwort wird von jeder neuen Generation neu formuliert. Das führt oft zu einer persönlicheren Identifikation mit den Texten.
Jahrhundertelang hat es in allen Kirchen ähnliche Lieder gegeben – warum geht es heute so stark auseinander? Warum singen die einen Kirchentagslieder von Fritz Baltruweit und die anderen Lobpreissongs?
Hänssler: Das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Ich will jetzt nicht den Begriff der Parallelgesellschaften verwenden, aber vielleicht liegt es daran, dass sich die Kirchen stärker auseinanderentwickelt haben. In den Landeskirchen waren die Kirchentage wichtige Ereignisse für die Kirchenmusik. Ihr Liedgut ist in die Gemeinden eingezogen. Die Freikirchen und ähnliche Gruppierungen hingegen waren eher kirchentagsabstinent. Sie waren mehr mit den USA verbunden, und haben von dort viele Impulse übernommen: im Musikstil wie in den Texten.
Was sind denn die Herausforderungen für die Kirchenmusik im Jahr der Kirchenmusik?
Hänssler: Die Aufgabe der Kirchenmusik ist schwerer geworden – denn überall ertönt der Ruf, dass die Gottesdienste verlebendigt werden sollen. Dabei steht so vieles im Angebot, vom ganz banalen, wohl nur gut gemeinten, manchmal mit großer Einbildung vorgetragenen, aber nicht guten, bis zur Exklusivität mancher Superspezialisten, die nur Kunstverständnis zelebrieren. Meiner Ansicht nach ist die Aufgabe der Kirchenmusik, die Kriterien, die das Neue Testament uns vorgegeben hat, wieder neu zu beachten: hin zur Gemeinde, hin zu Gott und hin zum Nächsten. Martin Luther gibt uns da eine Leitlinie, wie das zu geschehen hat: »Es muss beides, Text und Noten, Accent, Weise und Gebärde aus rechter Muttersprache und Stimme kommen.«
Und was wünscht sich der Musikverleger im Jahr der Kirchenmusik?
Hänssler: Wünschen würde ich mir zunächst einmal, dass generell wieder viel mehr gesungen wird. Im Gottesdienst, in der Familie, auch in der Schule. Die ständige Berieselung mit Musikkonserven ist für das Singen keinesfalls förderlich. Ich sehe einen gewissen Niedergang bei Jugendchören, einen steigenden Altersdurchschnitt bei Laienchören, auch bei Kirchenchören.
Nur bei der Gospelmusik gibt es ein großes Wachstum – sie entspricht den Lebensäußerungen mancher Menschen heute vielleicht mehr. Entscheidend scheint mir, dass zeitgenössische Dichter und Komponisten und Ausführende Formen finden, bei denen sie vom Bibelwort erfüllt sind, dass sie dessen Bote sein möchten – ein Bote, der nicht nur eine Order überbringt, sondern sich persönlich damit identifiziert.
Eine Boygroup besonderer Art
7. November 2011 von Gemeinsame Redaktion
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In der Kirche ist Dieter Falk mit seinem Pop-Oratorium »10 Gebote« aufgefallen. Schon vorher hat der Erfolgsproduzent mit seinem Mix aus Klassik, Kirchenchoral und Popsong für Aufsehen gesorgt. Und Diskussionen. Sein neues Projekt: Bach.

Dieter Falk mit Söhnen Paul (links) und Max. Fotos: Gerd-Matthias Hoeffchen.
Auf der Treppe in den Keller begegnet einem Daliah Lavi. Die Mädels von der TV-Popgruppe »Monrose«. Das Gesangs-Duo Marshall & Alexander. Und immer wieder: die Pop-Rock-Band »Pur«.
Wo bei anderen Leuten Trockenblumen oder Makramee-Knüpfereien an den Wänden hängen, ist die Tapete bei Familie Falk auf dem Weg ins Untergeschoss mit Goldenen Schallplatten gepflastert.
»Hier im Keller hat schon Karel Gott gesungen«, sagt Dieter Falk. Keller? Das klingt nach Waschmaschine und Wäschetrockner. Bei Falks sieht das so aus: ein Schlagzeug. Eine Orgel. Ein E-Piano. Eine Menge weiterer Tasteninstrumente. Trotzdem: Um ans Mikrofon zu kommen, musste wohl auch Karel Gott erst mal zwischen den Regalen mit Sportschuhen, Tennisschlägern und Koffern durch.
»Früher habe ich für Plattenproduktionen jedes Mal ein großes Studio angemietet«, erklärt Dieter Falk. Heute kann der mehrfach preisgekrönte Musiker dank modernster Computertechnik die Arbeit in seinem Keller daheim im schmucken Düsseldorfer Vorstadthäuschen erledigen.
Zwischen Instrumenten und Computern: Dutzende von Pappordnern. Gefüllt mit Noten, Arrangements und Verträgen. Handbeschriftet, schwarzer Filzstift: Howard Carpendale. Nino de Angelo. Katja Ebstein. Und eben Pur.
Pur: 20 Millionen Platten hat Dieter Falk in den 90er-Jahren als Produzent der damals erfolgreichsten deutschen Popgruppe verkauft. »Pur war für mich der Sprung in die Oberliga«, erinnert sich Falk. Schon zuvor hatte sich der junge Falk als Pianist und Keyboarder (Edwin Hawkins: »Oh happy Day«; Inge Brück: »Frag den Wind«; Arno & Andreas) sowie als Produzent (Pe Werner: »Dieses Kribbeln im Bauch«) einen Namen gemacht.
Mit Pur kam, kurz nachdem der bis dahin bei einer christlichen Plattenfirma Angestellte sich selbstständig gemacht hatte, dann der kommerzielle Erfolg. »400000 D-Mark hat eine Plattenproduktion mit Pur gekostet«, erinnert sich Dieter Falk, »und das war nicht mal besonders teuer.«
Was macht ein Produzent? Dieter: »Ich bin Regisseur der Lieder.« Beispiel Pe Werner: Die war »mit ihrer Gitarre und einer tollen Idee« bei ihm reingeschneit. Gemeinsam haben sie sich ans Klavier gesetzt, gesungen, probiert, verworfen. Weitere Musiker dazugeholt. Aufgenommen. Und am Ende all die Stimmen und Instrumente zu diesem wundervollen Lied zusammengefügt. »Der Produzent ist der Berater des Künstlers. Ein Song-Architekt.«
Rumms! Auftritt der beiden Falk-Söhne. Max am Schlagzeug. Paul an der Orgel. Max ist 17, Paul 14, beide legen los, als hätten sie nie etwas anderes als Musik gemacht. »Bei uns im Haus hat man keine Chance, der Musik zu entgehen«, meint Paul grinsend.
Trotz Schallisolierung hörte die Familie mit, was der Vater unten aufnahm. »Wir sind runtergelaufen, wenn uns was nicht gefallen hat«, ergänzt Max, »und haben gesagt, was Papa anders machen muss …«
»Die beiden sind mit Musik aufgewachsen«, erzählt Dieter. »Aber richtig geübt haben sie erst, als sie mit auf die Bühne durften.« Auf die Bühne mit dem großen Papa: Selbstverständlich war das nicht. Als Juror des ProSieben-Nachwuchswettbewerbs »Popstars« hatte Dieter Falk zwei Jahre lang Erfahrungen mit ehrgeizigen Eltern gemacht: »Was einige ihren Kindern da antun …« Den Falks ist die Balance wichtig.
Familie, Schule, Ausbildung dürfen nicht zu kurz kommen. Max denkt ans Medizinstudium. Paul sammelt Erfahrung als Schauspieler (»Kleine Morde«, mit Uwe Ochsenknecht, Kinostart 2012).
Was macht eigentlich Mutter Angelika, eine Grundschullehrerin? »Die holt uns auf den Boden zurück, wenn wir in die Wolken steigen wollen«, meint Paul. Wieder dieses Grinsen. Das hat er wohl vom Vater. Der wirkt mit 51 Jahren wie ein großer, unverschämt sympathischer Junge, der jeden gleich duzt: »Bei Musikern üblich.« Der andere Dieter (Bohlen) soll sich deshalb mal eine Anzeige eingefangen haben: Er hatte einen Polizisten geduzt.
Falk und Söhne – das ist eine Boygroup besonderer Art. Das Interesse an ihrem neuen Programm ist riesig. »Man kann uns buchen«, sagt Dieter. Das sei nicht billig, aber mit »nem Sponsor kann das auch eine Kirchengemeinde hinkriegen«. Spannend ist das allemal. Als Wandler zwischen den Welten – Klassik und Pop – hat Falk Grundlegendes geleistet.
Was aber nicht jedem gefällt: »Gerade von Kollegen aus der Kirchenmusik habe ich schon vor Jahren Schelte bekommen«, erinnert sich der studierte Jazzmusiker, dessen musikalische Wurzeln in der Kirche liegen – die Mutter war Leiterin eines Kirchenchors in Siegen.
Trotzdem: Seine CD »A Tribute to Paul Gerhardt« hat sich 30000 Mal verkauft; sein Pop-Oratorium »Die 10 Gebote« wurde begeistert gefeiert. Und die Evangelische Kirche in Deutschland denkt bereits über weitere Projekte mit ihm nach.
Die Falks und die Musik – da ist das ganze Haus beteiligt. Wenn Daliah Lavi oder Katja Ebstein sich in den Pausen oben in der Küche ein Butterbrot schmieren, sind die ohnehin »ein Teil der Familie«, meint Dieter. Oder Karel Gott. Der hatte, ganz Kavalier der alten Schule, der Dame des Hauses einen Kasten Pralinen mitgebracht, bevor er zum Singen in den Keller ging.
Gerd-Matthias Hoeffchen
Bei Bachs Nachbarn
26. März 2010 von Gemeinsame Redaktion
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Museum zu Leben und Wirken Johann Sebastian Bachs in Leipzig wieder eröffnet

Tonröhre: Aus raumhohen Rohren ertönt bei Berührung Orgelklang - ein Teil der vielfältigen Klanginstallationen im neueröffneten Museum. Foto: Bachmuseum
Das Museum habe dort den richtigen Platz, sagt Museumsleiterin Kerstin Wiese. Bachs seien oft zu Gast bei den Boses gewesen. Anna Magdalena, die zweite Frau Bachs plauschte hier mit ihrer »Herzensfreundin«, die Männer mögen gemütlich im barocken Lustgarten gesessen haben.
Nun hat das Haus zwei klimatisierte Räume erhalten. Dort sollen originale Handschriften Bachs aus dem eigenen Archiv sowie Sonderausstellungen mit Leihgaben aus der Berliner Staatsbibliothek gezeigt werden, erklärt Wiese. Sie sind neben neu entdeckten Exponaten die Höhepunkte des neuen Museums.
Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750), dessen 325. Geburtstag am 21. März gefeiert wurde, wohnte selbst in der Thomasschule gegenüber dem Bosehaus. Das Gebäude an der Thomaskirche steht heute nicht mehr. Trotzdem bekommt der Besucher im neuen Bach-Museum eine Vorstellung von der Nachbarschaft im alten Leipzig. Der Raum, in dem es um das Privatleben des Musikers geht, schaut durch ein Fenster direkt dorthin, wo Bach wohnte. Das Bachsche Privatleben war dabei durchaus turbulent mit gelegentlichen Dramen, erzählt Wiese. 20 Kinder brachten die beiden Frauen Bachs insgesamt zur Welt. Nur zehn davon überlebten allerdings das Kindesalter. Und nicht alle machten Bach nur Freude.
Johann Gottfried Bernhard – dritter Sohn Bachs und seiner ersten Frau Maria Barbara – zum Beispiel trat als Thomasschüler und begabter Musiker zunächst offenbar in die Fußstapfen der Familie Bach, in der seit jeher Musiker zu finden waren. Dann aber machte der Jugendliche Schulden und verließ Hals über Kopf die Stadt. Die Gläubiger klingelten beim Thomaskantor, dessen aufgebrachte Briefe nun im Museum zu sehen sind. Erst viel später erfuhr der Vater, dass sein Sohn inzwischen ein Jura-Studium in Jena begonnen hatte.
Das Leipziger Museum setzt sich vor allem aber mit dem musikalischen Schaffen Johann Sebastian Bachs auseinander, auf den ein Großteil geistlicher Kantaten, Oratorien oder der gerade jetzt vielfach aufgeführten Passionsmusiken zurückgeht. Dabei widmet sich je ein Raum einer Facette des vielseitigen Künstlers: dem Organisten Bach, dem Hofmusiker Bach, dem Komponisten und Kantor Bach.
Bachs Leipziger Zeit gilt als seine produktivste und nachhaltigste. Diesem Lebensabschnitt ist deswegen auch der größte Raum gewidmet. Auf einem auf den Boden gedruckten Stadtplan wandelt der Besucher in Gassen und auf Plätzen durch den Alltag des Komponisten und klickt sich an den entsprechenden Stationen auf kleinen Bildschirmen durch historische Ansichten und Informationen zur Bedeutung der Orte im Komponistenleben.
Neben dem als Dauerleihgabe ausgestellten Spieltisch der Orgel der alten Leipziger Johanniskirche, die Bach auf ihren Klang geprüft haben soll, und einer neu entdeckten Geldkassette der Familie Bach gehören mehrere Autographe zu den Höhepunkten der Ausstellung.
Augenfällig in allen Räumen des Museums sind die zahlreichen Kopfhörer. Die Hörstationen sollen dem Besucher an Bachs Karriere entlang einen Eindruck seiner musikalischen Entwicklung geben, erläutert Museumsleiterin Wiese. Der Besucher lauscht an raumhohen Metallrohren, die durch Berühren Orgelmusik von sich geben. Im abgegrenzten Hörkabinett kann sogar das gesamte Werk des Komponisten abgerufen werden, erklärt Wiese.
Corinna Buschow (epd)
