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	<title>Kommentare f&#252;r Mitteldeutsche Kirchenzeitungen</title>
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	<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de</link>
	<description>Gemeinsames Portal von „Glaube + Heimat“ und „Der Sonntag“</description>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von A. Rau</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4856</link>
		<dc:creator>A. Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:13:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4856</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Flessing,
auch Sie bringen ein Problem auf den Punkt, nämlich die Beziehung zwischen Laien und Theologen. Was Sie über Arianus(?) schreiben, mag ja zutreffend sein, dennoch bin ich als Laie der Meinung: Erst nachdenken und dann bekennen. Bei Ihnen und vielen Ihrer Kollegen scheint es genau umgekehrt zu sei: Erst bekennen und danach überlegen, was man mit dem Bekenntnis eigentlich sagen wollte.
  Unter diesen Voraussetzungen werden beide Seiten immer in getrennten Welten leben. Oder nochmals: wenn Theologen “Jungfrau falsch” glauben aber “Jungfrau richtig” bekennen, wenn sie “nein” meinen und &quot;ja&quot; bezeugen, wenn sie “schwarz” denken und “weiß” sagen - dann werden &#039;normale&#039; Menschen und Theologenkirche niemals zusammenfinden. Auch Ihnen alles Gute!
A. Rau</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Flessing,<br />
auch Sie bringen ein Problem auf den Punkt, nämlich die Beziehung zwischen Laien und Theologen. Was Sie über Arianus(?) schreiben, mag ja zutreffend sein, dennoch bin ich als Laie der Meinung: Erst nachdenken und dann bekennen. Bei Ihnen und vielen Ihrer Kollegen scheint es genau umgekehrt zu sei: Erst bekennen und danach überlegen, was man mit dem Bekenntnis eigentlich sagen wollte.<br />
  Unter diesen Voraussetzungen werden beide Seiten immer in getrennten Welten leben. Oder nochmals: wenn Theologen “Jungfrau falsch” glauben aber “Jungfrau richtig” bekennen, wenn sie “nein” meinen und &#8220;ja&#8221; bezeugen, wenn sie “schwarz” denken und “weiß” sagen &#8211; dann werden &#8216;normale&#8217; Menschen und Theologenkirche niemals zusammenfinden. Auch Ihnen alles Gute!<br />
A. Rau</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von A. Rau</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4855</link>
		<dc:creator>A. Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:36:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4855</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Haufe,
bevor Sie gehen noch ein &quot;letzter Gruß&quot; hinterher In Ihrem vorletzten beitrag haben Sie den entscheidenden Punkt getroffen. Das Bekentnis ist das Bekenntnis von Christen, mit dem sie die Fundamente ihres christlichen Glauben kurz zusammenfassen. Wer dagegen kein Christ ist, kann damit nichts anfangen und darf bzw. muß sichsei je eigenes &quot;Bekenntnis&quot; bzw. Überzeugung bilden. Das Problem der Kirche ist, dass viele, die das Bekenntnis für falsch halten und damit im Grunde gar keine Christen sind, dieses Bekenntnis sprechen, d. h. mißbrauchen. Alles Gute!
A. Rau</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Haufe,<br />
bevor Sie gehen noch ein &#8220;letzter Gruß&#8221; hinterher In Ihrem vorletzten beitrag haben Sie den entscheidenden Punkt getroffen. Das Bekentnis ist das Bekenntnis von Christen, mit dem sie die Fundamente ihres christlichen Glauben kurz zusammenfassen. Wer dagegen kein Christ ist, kann damit nichts anfangen und darf bzw. muß sichsei je eigenes &#8220;Bekenntnis&#8221; bzw. Überzeugung bilden. Das Problem der Kirche ist, dass viele, die das Bekenntnis für falsch halten und damit im Grunde gar keine Christen sind, dieses Bekenntnis sprechen, d. h. mißbrauchen. Alles Gute!<br />
A. Rau</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Haufe, Hans-Christoph</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4854</link>
		<dc:creator>Haufe, Hans-Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:52:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4854</guid>
		<description>Der Glaube ist über jeden Realitätsbezug erhaben. Er akzeptiert kein Ende, nicht einmal für das Leben. Das macht die Diskussion endlos. 
Dass der Tod für viele Menschen, die gern gelebt haben, heute zum Trost wird, sozusagen ein Freund des Menschen werden kann, wie das Leben, wird von der Kirche ignoriert. Dabei ist dieser Gedanke höchst tröstlich, versöhnlich und friedensstiftend. Warum sollte mich jemand am Sterben hindern? Natürlich will niemand im Sterben allein sein. Daran erkennt man ein erfülltes Leben. Ganz nach den Worten von Reinhard Mey in seinem Lied &quot;Mein Dorf am Ende der Welt&quot; von seiner LP &quot;Farben&quot; aus dem denkwürdigen Jahr 1990: &quot;Und Glück, wenn jemand nach all deinen Wegen ein Licht für dich ins dunkle Fenster stellt!&quot; Ich bin etwas vom Thema abgewichen. Ich verabschiede mich jetzt aus dem Forum und überlasse es denen, die weiter an dem Bekenntnis festhalten wollen. Ich tue das ohne Bitternis und ohne Erwartungen. Es muss ja ein Forum geben für Menschen, die sich mit der Unendlichkeit beschäftigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Glaube ist über jeden Realitätsbezug erhaben. Er akzeptiert kein Ende, nicht einmal für das Leben. Das macht die Diskussion endlos.<br />
Dass der Tod für viele Menschen, die gern gelebt haben, heute zum Trost wird, sozusagen ein Freund des Menschen werden kann, wie das Leben, wird von der Kirche ignoriert. Dabei ist dieser Gedanke höchst tröstlich, versöhnlich und friedensstiftend. Warum sollte mich jemand am Sterben hindern? Natürlich will niemand im Sterben allein sein. Daran erkennt man ein erfülltes Leben. Ganz nach den Worten von Reinhard Mey in seinem Lied &#8220;Mein Dorf am Ende der Welt&#8221; von seiner LP &#8220;Farben&#8221; aus dem denkwürdigen Jahr 1990: &#8220;Und Glück, wenn jemand nach all deinen Wegen ein Licht für dich ins dunkle Fenster stellt!&#8221; Ich bin etwas vom Thema abgewichen. Ich verabschiede mich jetzt aus dem Forum und überlasse es denen, die weiter an dem Bekenntnis festhalten wollen. Ich tue das ohne Bitternis und ohne Erwartungen. Es muss ja ein Forum geben für Menschen, die sich mit der Unendlichkeit beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Gert Flessing</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4853</link>
		<dc:creator>Gert Flessing</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:18:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4853</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Haufe, das Glaubensbekenntnis hat doch seinen Platz nicht in den &quot;realen Grenzsituationen des Lebens&quot;. Sein Platz ist die Zusammenkunft von Menschen, die durch die Rezitation dieses Bekenntnisses einen Grundkonsens beschreiben, der sie untereinander, mit den anderen Gemeinde, den anderen Kirchen und letztlich mit der gemeinsamen, oft genug zerrissenen Geschichte verbindet.
Das, was mir Hilfestellung für die, von ihnen beschriebenen, Grenzsituationen meines Lebens werden kann, liegt in Worten der Bibel, die mich treffen und die mir in einem der Allgemeinheit geltenden Bekenntnis höchstens gebrochen begegnen können.
So hätte ich an Sterbebetten eher nicht das Glaubensbekenntnis gesprochen, wohl aber den 23. Psalm. &quot;... und wenn ich auch wandere im Tal der Todesschatten, bis DU mir doch nahe, Dein Stecken und Stab sind mir Halt...&quot;
Jedes Leben endet mit dem Tod. Aber ich und viele andere Menschen vertrauen darauf, das uns auch dann Gott nicht verloren gibt.
Weil er in Jesus &quot;Gesicht zeigte&quot;, wie es Paulus formulierte, als er an die Philipper schrieb, &quot;bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz&quot;. Das ist Hoffnung, Herr Haufe. Die finden wir vielleicht nicht in einem altkirchlichen Bekenntnis, wohl aber in einem gelebten Dialog mit Gott und seinem Wort.
Gert Flessing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Haufe, das Glaubensbekenntnis hat doch seinen Platz nicht in den &#8220;realen Grenzsituationen des Lebens&#8221;. Sein Platz ist die Zusammenkunft von Menschen, die durch die Rezitation dieses Bekenntnisses einen Grundkonsens beschreiben, der sie untereinander, mit den anderen Gemeinde, den anderen Kirchen und letztlich mit der gemeinsamen, oft genug zerrissenen Geschichte verbindet.<br />
Das, was mir Hilfestellung für die, von ihnen beschriebenen, Grenzsituationen meines Lebens werden kann, liegt in Worten der Bibel, die mich treffen und die mir in einem der Allgemeinheit geltenden Bekenntnis höchstens gebrochen begegnen können.<br />
So hätte ich an Sterbebetten eher nicht das Glaubensbekenntnis gesprochen, wohl aber den 23. Psalm. &#8220;&#8230; und wenn ich auch wandere im Tal der Todesschatten, bis DU mir doch nahe, Dein Stecken und Stab sind mir Halt&#8230;&#8221;<br />
Jedes Leben endet mit dem Tod. Aber ich und viele andere Menschen vertrauen darauf, das uns auch dann Gott nicht verloren gibt.<br />
Weil er in Jesus &#8220;Gesicht zeigte&#8221;, wie es Paulus formulierte, als er an die Philipper schrieb, &#8220;bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz&#8221;. Das ist Hoffnung, Herr Haufe. Die finden wir vielleicht nicht in einem altkirchlichen Bekenntnis, wohl aber in einem gelebten Dialog mit Gott und seinem Wort.<br />
Gert Flessing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Haufe, Hans-Christoph</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4852</link>
		<dc:creator>Haufe, Hans-Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:26:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4852</guid>
		<description>Ich bin keine besonders fortschrittsgläubiger Mensch. Ich würde gern an den Fortschritt glauben, allerdings macht es uns der Mensch schwer, an seine Fortschrittsfähigkeit zu glauben. Ein netter psychiatrischer Kollege hat immer wieder in humorvollem Ton den Satz zitiert: &quot;Die Summe allen Elends bleibt gleich.&quot; Leider wird dieser nicht ganz ernst zu nehmende Satz durch die Wirklichkeit übertroffen. Der Mensch hat sich mit seinen Instrumenten Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Militär eine Welt geschaffen, in der die Summe des Elends nie größer war als heute. Allerdings ist es gelungen, in den Industrie- und Finanznationen einen Sozialstaat mit medizinischen Einrichtungen zu etablieren, die den Tod dahin drängen, wo er nach menschlichem Ermessen hingehört, ans Ende des Lebens. Menschen werden seltener als früher aus der Mitte ihres Lebens mit all seinen sozialen Verflechtungen gerissen. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen bereits in der Mitte ihres Lebens den Tod nicht mehr fürchten, sondern, in die Zukunft verlegt, realistisch als Erlösung betrachten. Es geht um die Frage, wie wir mit dem Tod umgehen. Für ein todesverleugnendes Ewigkeitskonzept ergibt sich keine Notwenigkeit. Es gibt freilich viele Menschen, die an einem solchen Konzept festhalten. Für diese Menschen ist das Glaubensbekenntnis nicht kritikwürdig. Das Glaubensbekenntnis kennt die Schranken der Realität nicht. Für viele gläubige Menschen ist das kein Problem. Die Antworten, die von dort kommen, sind allerdings für mein Leben, dass, wie ich vermute, mit dem Tod endet, nicht von Bedeutung. Es macht also Sinn, wenn sich die Kirche auf die Mitglieder beschränkt, für die das Glaubensbekenntnis kein Problem darstellt. Für ein Hilfestellung in den realen Grenzsituationen des Lebens ist das Glaubensbekenntnis für die meisten anderen, vermute ich, unbrauchbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin keine besonders fortschrittsgläubiger Mensch. Ich würde gern an den Fortschritt glauben, allerdings macht es uns der Mensch schwer, an seine Fortschrittsfähigkeit zu glauben. Ein netter psychiatrischer Kollege hat immer wieder in humorvollem Ton den Satz zitiert: &#8220;Die Summe allen Elends bleibt gleich.&#8221; Leider wird dieser nicht ganz ernst zu nehmende Satz durch die Wirklichkeit übertroffen. Der Mensch hat sich mit seinen Instrumenten Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Militär eine Welt geschaffen, in der die Summe des Elends nie größer war als heute. Allerdings ist es gelungen, in den Industrie- und Finanznationen einen Sozialstaat mit medizinischen Einrichtungen zu etablieren, die den Tod dahin drängen, wo er nach menschlichem Ermessen hingehört, ans Ende des Lebens. Menschen werden seltener als früher aus der Mitte ihres Lebens mit all seinen sozialen Verflechtungen gerissen. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen bereits in der Mitte ihres Lebens den Tod nicht mehr fürchten, sondern, in die Zukunft verlegt, realistisch als Erlösung betrachten. Es geht um die Frage, wie wir mit dem Tod umgehen. Für ein todesverleugnendes Ewigkeitskonzept ergibt sich keine Notwenigkeit. Es gibt freilich viele Menschen, die an einem solchen Konzept festhalten. Für diese Menschen ist das Glaubensbekenntnis nicht kritikwürdig. Das Glaubensbekenntnis kennt die Schranken der Realität nicht. Für viele gläubige Menschen ist das kein Problem. Die Antworten, die von dort kommen, sind allerdings für mein Leben, dass, wie ich vermute, mit dem Tod endet, nicht von Bedeutung. Es macht also Sinn, wenn sich die Kirche auf die Mitglieder beschränkt, für die das Glaubensbekenntnis kein Problem darstellt. Für ein Hilfestellung in den realen Grenzsituationen des Lebens ist das Glaubensbekenntnis für die meisten anderen, vermute ich, unbrauchbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Lutz Schuster</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4851</link>
		<dc:creator>Lutz Schuster</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:08:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4851</guid>
		<description>73 %  glauben im Osten nicht, weil uns propagiert wurde: Gott gibt es nicht. Währe uns genauso stark propagiert worden es gibt ihn, würden  wir vielleicht zu 99 % an einen himmlischen Vater glauben.  Unser historisches und nun kritisiertes Glaubensbekenntnis währe dabei völlig unwichtig.  Für mich hängt  Glauben nicht von der zeitgeistlichen  Attraktivität  diese  Bekenntnisse ab sonder nur ob überhaupt gelaubt wird, Gotteswort gehört wird. 
Warum auch immer.

Für Werbezwecke sollt daher ein zweites “Bekenntnis” geschaffen werden aber nur dafür. Ein einfaches, um erst mal für Gott zu werben.
Sein Wort gehört wird: 
1. Leben. Es zu ermöglichen, egal wie viele Milliarden wir sind. Bekanntlich ist jeder Mensch auch von einen himmlische Vater “gezeugt“.

2. Jede Chance hierzu zu versuchen. Auch die  Förderung der Kernfusion, billige Energie für alle. Um ein überleben der Menschen, auch mit noch so viele Milliarden zu sichern. 

Wehren wir uns, dass unsere Kirchen nicht von Politikern missbraucht werden, die hier genau das Gegenteil wollen. Wie Grüne, Sozialdarwinisten, Braune (wollten bekanntlich einst auch ein neues, völkisches Glaubensbekenntnis).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>73 %  glauben im Osten nicht, weil uns propagiert wurde: Gott gibt es nicht. Währe uns genauso stark propagiert worden es gibt ihn, würden  wir vielleicht zu 99 % an einen himmlischen Vater glauben.  Unser historisches und nun kritisiertes Glaubensbekenntnis währe dabei völlig unwichtig.  Für mich hängt  Glauben nicht von der zeitgeistlichen  Attraktivität  diese  Bekenntnisse ab sonder nur ob überhaupt gelaubt wird, Gotteswort gehört wird.<br />
Warum auch immer.</p>
<p>Für Werbezwecke sollt daher ein zweites “Bekenntnis” geschaffen werden aber nur dafür. Ein einfaches, um erst mal für Gott zu werben.<br />
Sein Wort gehört wird:<br />
1. Leben. Es zu ermöglichen, egal wie viele Milliarden wir sind. Bekanntlich ist jeder Mensch auch von einen himmlische Vater “gezeugt“.</p>
<p>2. Jede Chance hierzu zu versuchen. Auch die  Förderung der Kernfusion, billige Energie für alle. Um ein überleben der Menschen, auch mit noch so viele Milliarden zu sichern. </p>
<p>Wehren wir uns, dass unsere Kirchen nicht von Politikern missbraucht werden, die hier genau das Gegenteil wollen. Wie Grüne, Sozialdarwinisten, Braune (wollten bekanntlich einst auch ein neues, völkisches Glaubensbekenntnis).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Gert Flessing</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4849</link>
		<dc:creator>Gert Flessing</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:15:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4849</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Rau, natürlich geht es um die Klarheit der Sprache. Aber es geht, gerade, wenn man etwas formuliert, das von vielen angenommen werden soll, vorher um die Klärung der Gedanken.
Das Bekenntnis, das wir als altkirchlich sehen, entstand im Zuge eines Klärungsprozesses. Es war das Resultat des Arianismusstreites, der letztlich ein Streit darum war, als was Jesus gesehen werden kann und soll.
Ist Jesus Geschöpf oder ist Jesus Schöpfer? Ist er Gott oder ist er Mensch?
Wenn ich mir die Bewegung innerhalb der Theologie ansehe, die es in dem Zeitraum meines Lebens, erlebte, so ist dieser Streit durchaus nicht beigelegt.
Zunächst hat mich das verblüfft. Aber dann habe ich den Vortrag eines katholischen Theologen gehört (ich selbst war Vikar), der mir später ein guter Freund wurde. Die Überschrift lautete: &quot;Die große blutende Wunde&quot; und der Tenor war, das gerade in unserer evangelischen Kirche die Stellung zur Trinität wackelt und ein gewisser Arianismus wieder auflebt.
Ich war empört. Standen wir nicht, als Kirche, auf dem Boden der altkirchlichen Bekenntnisse, die auch Teil der CA waren?
Aber wenn ich Kollegen sah, für die Jesus ein Revolutionär gewesen ist, den sie, ähnlich, wie Che` feierten und darstellten, wenn ich heute noch höre, das seine Knochen sicher im Grab geblieben sind und die Auferstehung eher ein psychologisch deutbares Phänomen im Jüngerkreis, so ist mir das schon deutlich, was mein Freund damals meinte.
Nun hat man einst versucht, den Konflikt mittels Verdammung derer, die den Konsens, denn die Bekenntnisse sind ein Konsens, keine wirkliche Erledigung des Themas, nicht mittrugen, zu beenden.
Ich fürchte jedoch, das solche Art der Beendigung eines strittigen Themas nicht wirklich Ruhe schafft. Der Arianismus hat ja auch in den germanischen Kirchen noch einige Zeit überdauert, bis man sich Rom beugte. Auch da bin ich mir nicht sicher, ob das aus Überzeugung geschehen ist.
In der Zeit der großen Konzilien des 4. Jh. waren nicht nur die Theologen bereit, das Thema auszufechten, es waren die einfachen Christen, die sich diesem oder jenem zunwandten und ihn mitgetragen haben.
wie sieht es heute aus, so frage ich mich. Ist die Frage nach der Natur des Erlösers eine, die Gemeinden bewegt oder nur Theologen, die dann auf einsamer flur gegeneinander stehen?
Das der Kampf dann auf &quot;Nebenkriegsschauplätze&quot; verlegt eird, oder sich verlegt, die (scheinbar) &quot;interessanter&quot; sind, ist in unserer effekthascherischen Zeit, klar. Da lassen sich dann auch vermeintlich klare Worte finden, die begierig auf- und angegriffen werden. :-))
Gert Flessing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rau, natürlich geht es um die Klarheit der Sprache. Aber es geht, gerade, wenn man etwas formuliert, das von vielen angenommen werden soll, vorher um die Klärung der Gedanken.<br />
Das Bekenntnis, das wir als altkirchlich sehen, entstand im Zuge eines Klärungsprozesses. Es war das Resultat des Arianismusstreites, der letztlich ein Streit darum war, als was Jesus gesehen werden kann und soll.<br />
Ist Jesus Geschöpf oder ist Jesus Schöpfer? Ist er Gott oder ist er Mensch?<br />
Wenn ich mir die Bewegung innerhalb der Theologie ansehe, die es in dem Zeitraum meines Lebens, erlebte, so ist dieser Streit durchaus nicht beigelegt.<br />
Zunächst hat mich das verblüfft. Aber dann habe ich den Vortrag eines katholischen Theologen gehört (ich selbst war Vikar), der mir später ein guter Freund wurde. Die Überschrift lautete: &#8220;Die große blutende Wunde&#8221; und der Tenor war, das gerade in unserer evangelischen Kirche die Stellung zur Trinität wackelt und ein gewisser Arianismus wieder auflebt.<br />
Ich war empört. Standen wir nicht, als Kirche, auf dem Boden der altkirchlichen Bekenntnisse, die auch Teil der CA waren?<br />
Aber wenn ich Kollegen sah, für die Jesus ein Revolutionär gewesen ist, den sie, ähnlich, wie Che` feierten und darstellten, wenn ich heute noch höre, das seine Knochen sicher im Grab geblieben sind und die Auferstehung eher ein psychologisch deutbares Phänomen im Jüngerkreis, so ist mir das schon deutlich, was mein Freund damals meinte.<br />
Nun hat man einst versucht, den Konflikt mittels Verdammung derer, die den Konsens, denn die Bekenntnisse sind ein Konsens, keine wirkliche Erledigung des Themas, nicht mittrugen, zu beenden.<br />
Ich fürchte jedoch, das solche Art der Beendigung eines strittigen Themas nicht wirklich Ruhe schafft. Der Arianismus hat ja auch in den germanischen Kirchen noch einige Zeit überdauert, bis man sich Rom beugte. Auch da bin ich mir nicht sicher, ob das aus Überzeugung geschehen ist.<br />
In der Zeit der großen Konzilien des 4. Jh. waren nicht nur die Theologen bereit, das Thema auszufechten, es waren die einfachen Christen, die sich diesem oder jenem zunwandten und ihn mitgetragen haben.<br />
wie sieht es heute aus, so frage ich mich. Ist die Frage nach der Natur des Erlösers eine, die Gemeinden bewegt oder nur Theologen, die dann auf einsamer flur gegeneinander stehen?<br />
Das der Kampf dann auf &#8220;Nebenkriegsschauplätze&#8221; verlegt eird, oder sich verlegt, die (scheinbar) &#8220;interessanter&#8221; sind, ist in unserer effekthascherischen Zeit, klar. Da lassen sich dann auch vermeintlich klare Worte finden, die begierig auf- und angegriffen werden. <img src='http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )<br />
Gert Flessing</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von A. Rau</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4848</link>
		<dc:creator>A. Rau</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:45:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4848</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Flessing,

Fragen stellen ist etwas anderes als Umdeuten. Wer Fragen stellt, respektiert das Gegebene und setzt sich mit ihm auseinander. Wer umdeutet, respektiert letztlich nur sich selbst und zerstört das Gegebene. Wenn man die &quot;Jungfrau Maria&quot; als Jungfrau akzeptiert, kann man sich entscheiden ja oder nein. Wenn man sie aber umdeutet, bleiben nur noch leere Sprachnebel, d. h. religiös geschminktes Geschwätz. Durch die Umdeutung (Interpretation), die heute weithin als allerheiligstes Dogma gilt, wird das Bekenntnis wertlos und mit ihm Theologie und Kirche. Oder wie oben schon gesagt: &quot;Eine Kirche des Wortes lebt von der Klarheit ihrer Sprache. Wenn sie ihre eigenen Worte zerstört, zerstört sie sich selbst!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Flessing,</p>
<p>Fragen stellen ist etwas anderes als Umdeuten. Wer Fragen stellt, respektiert das Gegebene und setzt sich mit ihm auseinander. Wer umdeutet, respektiert letztlich nur sich selbst und zerstört das Gegebene. Wenn man die &#8220;Jungfrau Maria&#8221; als Jungfrau akzeptiert, kann man sich entscheiden ja oder nein. Wenn man sie aber umdeutet, bleiben nur noch leere Sprachnebel, d. h. religiös geschminktes Geschwätz. Durch die Umdeutung (Interpretation), die heute weithin als allerheiligstes Dogma gilt, wird das Bekenntnis wertlos und mit ihm Theologie und Kirche. Oder wie oben schon gesagt: &#8220;Eine Kirche des Wortes lebt von der Klarheit ihrer Sprache. Wenn sie ihre eigenen Worte zerstört, zerstört sie sich selbst!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von Gert Flessing</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4847</link>
		<dc:creator>Gert Flessing</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 07:33:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4847</guid>
		<description>Lieber Herr (?) Rau, die Kirche ist sicher nicht auf Sand gebaut, wenn sie im Blick auf das Apostolikum Fragen stellt. Wir haben ja auch noch das Nicänum und das Athanasianum.
Diese Bekenntnisse geben nun gerade nur bedingt eine objektive Wahrheit wieder, weil sie das Produkt eines innerkirchlichen Kompromisses sind. Sie geben das wieder, was man als kircheneinend in einem (manchmal auch gewalttätigen) theologischen Dialog erarbeitet, ja erkämpft hat.
Diese Einigung wurde nicht ganz ohne Druck von oben (und damit meine ich nicht Gott) erreicht. 
Wir sollten nicht vergessen, dass das Fundament der Kirche der ewige Gott ist, der sich uns in Jesus offenbart hat.
Die Erfahrungen, die Menschen mit dieser Offenbarung machen, können durchaus variieren. Immer jedoch sind es Erfahrungen, die sie weiter bringen, heil werden lassen und ihnen ihren eigenen Platz in der Gemeinschaft derer, die durch die Taufe mit Gott verbunden ist, zeigen.
Es geht nicht darum, in einem, von Theologen formulierten Text eine ewige Wahrheit Gottes zu sehen, sondern den ewigen Gott auch in einem solchen Kompromiss wiederzufinden. 
Das Bekenntnis ist eine Verbindung mit der Geschichte der Kirche, es ist ein Strang, der uns am Ende mit dem lebendigen Wort verbindet, von dem sich Theologen damals und heute immer wieder in ihren Überlegungen befruchten lassen.
Gert Flessing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr (?) Rau, die Kirche ist sicher nicht auf Sand gebaut, wenn sie im Blick auf das Apostolikum Fragen stellt. Wir haben ja auch noch das Nicänum und das Athanasianum.<br />
Diese Bekenntnisse geben nun gerade nur bedingt eine objektive Wahrheit wieder, weil sie das Produkt eines innerkirchlichen Kompromisses sind. Sie geben das wieder, was man als kircheneinend in einem (manchmal auch gewalttätigen) theologischen Dialog erarbeitet, ja erkämpft hat.<br />
Diese Einigung wurde nicht ganz ohne Druck von oben (und damit meine ich nicht Gott) erreicht.<br />
Wir sollten nicht vergessen, dass das Fundament der Kirche der ewige Gott ist, der sich uns in Jesus offenbart hat.<br />
Die Erfahrungen, die Menschen mit dieser Offenbarung machen, können durchaus variieren. Immer jedoch sind es Erfahrungen, die sie weiter bringen, heil werden lassen und ihnen ihren eigenen Platz in der Gemeinschaft derer, die durch die Taufe mit Gott verbunden ist, zeigen.<br />
Es geht nicht darum, in einem, von Theologen formulierten Text eine ewige Wahrheit Gottes zu sehen, sondern den ewigen Gott auch in einem solchen Kompromiss wiederzufinden.<br />
Das Bekenntnis ist eine Verbindung mit der Geschichte der Kirche, es ist ein Strang, der uns am Ende mit dem lebendigen Wort verbindet, von dem sich Theologen damals und heute immer wieder in ihren Überlegungen befruchten lassen.<br />
Gert Flessing</p>
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		<title>Kommentar zu Glaubenssache: Brauchen wir ein neues Bekenntnis? von A. Rau</title>
		<link>http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/12/15/glaubenssache-brauchen-wir-ein-neues-bekenntnis/comment-page-1/#comment-4846</link>
		<dc:creator>A. Rau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 21:54:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/?p=4840#comment-4846</guid>
		<description>Nachtrag: Das Apostolikum benennt objektive Fakten. Die übersteigen z. T. unseren Horizont, aber sie sind relativ eindeutig. Man kann sich mit ihnen auseinandersetzen, sich an ihnen reiben, sich aufregen, zweifeln, streiten - letzlich akzeptieren oder ablehnen, glauben oder nicht. Wenn man diese Fakten ins Subjektive umdeutet, kann man das alles nicht mehr. Dann bleibt nur noch Beliebigkeit, jede(r) kann sich das Bekenntnis biegen, wie er oder sie es gerade braucht. Für A) ist es ein Felsen, auf dem man stehen kann - bei B) wird es zum bodenlosen Sumpf bzw. zu Treibsand. Und unsere Kirche ist heute offenbar &quot;auf Sand gebaut&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Das Apostolikum benennt objektive Fakten. Die übersteigen z. T. unseren Horizont, aber sie sind relativ eindeutig. Man kann sich mit ihnen auseinandersetzen, sich an ihnen reiben, sich aufregen, zweifeln, streiten &#8211; letzlich akzeptieren oder ablehnen, glauben oder nicht. Wenn man diese Fakten ins Subjektive umdeutet, kann man das alles nicht mehr. Dann bleibt nur noch Beliebigkeit, jede(r) kann sich das Bekenntnis biegen, wie er oder sie es gerade braucht. Für A) ist es ein Felsen, auf dem man stehen kann &#8211; bei B) wird es zum bodenlosen Sumpf bzw. zu Treibsand. Und unsere Kirche ist heute offenbar &#8220;auf Sand gebaut&#8221; &#8230;</p>
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