Gentechnik und Kirche

1. November 2011 von Gemeinsame Redaktion  
Abgelegt unter Im Blickpunkt

»Angstdebatte mit vielfach widerlegten Behauptungen«

 
Grüne Gentechnik: Brauchen wir gentechnisch veränderte Pflanzen? Im Gespräch mit Professor Reinhard Szibor.
 
»Gendreck weg«, lautet ein in Deutschland vielfach zu ­hörender Spruch. Der Magdeburger Naturwissenschaftler Reinhard Szibor hält dagegen. Für ihn ist die Ablehnung der Grünen Gentechnik ein unverantwortlicher Fehler. Harald Krille sprach mit dem bekennenden Protestanten.
 

Professor Reinhard Szibor, Foto: Harald Krille.

Professor Reinhard Szibor, Foto: Harald Krille.

 Herr Professor Szibor, die überwiegende Mehrheit der Deutschen hat Angst vor der Grünen Gentechnik. Sie nicht?
Szibor:
Ich habe keine Angst, sondern die Sorge, dass man sie nicht nutzt. Man muss festhalten, dass es ein unglaubliches Unwissen über Züchtung überhaupt und die Grünen Gentechnik im Besondern gibt. Viele wissen gar nicht, dass die große Mehrheit der Pflanzen, die wir essen, Ergebnisse ungerichteter Mutationen sind. Veränderungen in der konventionellen Züchtung werden oft dadurch erzeugt, dass man Pflanzen mit radioaktiven Strahlen und mit chemischen Mutagenen behandelt und eine Fülle von unkontrollierten Veränderungen erhält. Diese sind meist nachteilig, die wenigen erwünschten sucht man dann heraus. Eine Prüfung oder institutionelle Überwachung gab es dabei überhaupt nicht. Manches davon war gesundheitsschädlich und musste wieder vom Markt genommen werden.
 
Und das ist bei der Gentechnik anders?
Szibor:
Bei der gentechnischen Veränderung einer Pflanze gibt es einen gezielten Eingriff an nur einer Stelle und dort wird eine gut analysierte Gensequenz eingebaut. Das wirkliche Alleinstellungsmerkmal der Grünen Gentechnik ist, dass alles dort Produzierte einer Sicherheitskontrolle unterworfen ist: Es wird genau geprüft, ob es Gefahren für die Umwelt oder die Gesundheit von Mensch und Tier gibt. Erst dann kommen solche Pflanzen auf den Markt.
 
Auch die Atomphysiker und Kraftwerksingenieure haben uns versprochen, dass Kernenergie eine saubere und beherrschbare Sache sei. Heute weiß man, dass die Risiken und Nebenwirkungen kaum beherrschbar sind.
Szibor:
Ich bin kein Verfechter der Kernenergie. Aber: Wenn Sie mal die Toten und gesundheitlich Geschädigten durch Unfälle und Katastrophen in Atomanlagen zusammenzählen, dann sind das wenige Prozent von der Anzahl der Opfer, die früher im gleichen Zeitraum durch die Nutzung der Kohle zu beklagen waren. So schlimm Tschernobyl und Fukushima auch sind, man muss die Realitäten und die Relationen sehen. Um die enormen Probleme unserer Welt zu lösen, brauchen wir auch neue Technologien!
 
Ist das Misstrauen gegenüber neuen Technologien nicht verständlich wenn man bedenkt, wie oft die Heilsversprechen nicht eingehalten wurden?
Szibor:
Das Problem ist, dass sich ­alles, was schief gegangen ist, fester in unser Gedächtnis einprägt als die Vieltausend guten Ergebnisse. Man hört zum Beispiel immer die Klagen über die Antibiotika-Therapien, dass es dadurch Resistenzen gibt und so weiter. Aber man vergisst, wie viele Millionen und Abermillionen Menschen durch diese Therapien gerettet wurden.
 
Wir müssen also mit Risiken leben?
Szibor:
Es gibt kein Nullrisiko. Wir müssen immer die Vorteile einer Technologie realistisch abwägen gegen ihre zweifellos bestehenden Risiken und gegen die Risiken, die sich aus dem Verzicht darauf ergeben. Bei der Grünen Gentechnik sind die Risiken durch zugelassene Pflanzen nahe Null, die Chancen groß und ein Verzicht verschärft die bestehenden Probleme.
 
Und warum sollen wir uns den Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik aussetzen?
Szibor:
Weil alle sechs Sekunden auf der Welt ein Mensch an Hunger stirbt. Und weil die konventionelle Züchtung ausgereizt ist und kaum noch einen Zuwachs an Erträgen und an Ertragssicherheit bringt. Wir brauchen jetzt im Blick auf den Klimawandel dringend Pflanzen, die gegen Trockenheit resistent sind. Frau Käßmann hat es auf dem Dresdener Kirchentag auf den Punkt gebracht. Sie fragte, was wohl wäre, wenn jährlich 2,2 Millionen Kinder in Westeuropa an Mangel- und Unterernährung stürben? Dann wären wir alle sehr aufgeregt und ­würden nichts unversucht lassen, die Situation zu ändern.
 
Die Gentechnik also als Wunderwaffe gegen den Hunger in der Welt?
Szibor:
Gentechnik allein kann die vielschichtigen Probleme nicht lösen. Aber gentechnisch veränderte Pflanzen sind wichtig im Ensemble der Möglichkeiten. In vielen Ländern müssen daneben politische Verhältnisse verändert, muss in Bildung investiert und eine moderne Form der Landwirtschaft entwickelt werden.
 
»Brot für die Welt« und andere Organisationen fordern vehement den Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen mit konventioneller Landwirtschaft in den Entwicklungsländern …
Szibor:
Gegen kleinbäuerliche Strukturen ist nichts einzuwenden. Sie sind aber nur gut, wenn die Bauern auch ertragsfähige Sorten, moderne Pflanzen- und Bodenschutzmöglichkeiten und Wissen vermittelt bekommen. Sonst erwirtschaften sie nur einen Bruchteil des Ertrages, der möglich wäre! Aber davon abgesehen: Derzeit steigt der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gerade bei Kleinbauern in Entwicklungsländern jährlich um etwa sechs Prozent.
 
Die machen das doch nicht aus Jux und Tollerei oder nur um Firmen wie »Monsanto« und »BASF« einen Gefallen zu tun. Auch diese Bauern können rechnen. Höheren Kosten für das Saatgut stehen höhere Erträge gegenüber. Gerade die Kleinbauern profi­tieren überdimensional von dieser Technologie. Zu den höheren Erträgen kommen weitere Effekte: So fällt etwa durch Schädlingsresistenzen der Einsatz von Giften weg, der neben Kosten vor allem viele Umwelt- und Gesundheitsprobleme mit sich bringt.
 
Aber letztlich verdienen vor allem die Großkonzerne, die die Grüne Gentechnik auf den Markt bringen …
Szibor:
Und genau das ist mein Vorwurf an diverse Umweltorganisationen und auch die Kirchen. Sie behindern die gentechnische Forschung in öffentlicher Hand! Wissenschaftler werden geradezu aus Deutschland vertrieben. Die gehen zu »Monsanto« und ähnlichen Firmen nach Amerika. Dort reibt man sich die Hände, hat das gesamte Wissen und kann diktieren, wie hoch die Lizenzgebühren sind. Wir müssen die Forschung und die Produktion von gentechnisch veränderten Pflanzen in die öffentliche Hand legen! Dann könnten die Politiker auch sagen, wir geben den Bauern in Afrika dieses Saatgut unter besonders günstigen Bedingungen.
 
Aber besteht nicht die Gefahr, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen unkontrolliert mit anderen Pflanzen kreuzen – mit unvorhersehbaren Folgen?
Szibor:
Das Auskreuzungsproblem ist ein reales, aber es wird total überzogen dargestellt, zumal es bisher kein belegtes Beispiel dafür gibt. Aber: Aus Gründen der biologischen Schädlingsbekämpfung wurde beispielsweise der asiatische Marienkäfer bei uns eingeführt – der ist nicht rückholbar und frisst nicht nur Blattläuse, sondern gefährdet unsere heimischen Marienkäfer und andere Nutzinsekten. Die größte Umweltkatastrophe der letzen 20 Jahre, die uns ausgerechnet der biologische Landbau beschert hat! Darüber redet niemand, aber die hypothetische Frage, ob möglicherweise gentechnisch veränderte Pflanzen auswildern, wird zu einem riesigen Problem hochstilisiert. Aber auch dieses Problem steht im Focus der Sicherheitsprüfung.
 
Sie schrieben kürzlich, ausgerechnet die Kirche der Reformation drohe »aus Sicht vieler Biowissenschaftler in einen wissenschaftlichkeitsfeindlichen Zustand zu verfallen, wie wir ihn aus Zeiten kennen, als man Darwin noch einen Ketzer nannte«. Was wünschen Sie sich von Ihrer Kirche?
Szibor:
Ich bin davon überzeugt, dass zur Lösung der größten Probleme der Zukunft – Ernährung und Energie – der Einsatz von Biotechnologien unumgänglich ist. Deshalb brauchen wir eine sachliche Diskussion mit wissenschaftlichen und ethischen Argumenten. Kirchenleute sollten sich von Wissenschaftlern mit nachgewiesener Kompetenz beraten lassen.
 
Derzeit führen wir auch in den Kirchen weithin eine Angstdebatte mit vielfach ­widerlegten Behauptungen. Ich habe deshalb ein Memorandum zur Verantwortung der Kirchen verfasst, das zu einer sachlichen Diskussion auffordert. Es ist im Internet abrufbar.

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Reaktionen unserer Leser

82 Lesermeinungen zu “Gentechnik und Kirche”
  1. Andrea Dornisch sagt:

    Dass Sie solch eine Arroganz an den Tag legen, Herr Szibor, zeugt davon, dass Sie unserer Argumentation nicht gewachsen sind.

    Sie bezeichnen den Brief von Dr. Brian John als unsinnige und dumme Verschwörungstheorie, die wissenschaftliche Welt (welche wissenschaftliche Welt meinen Sie damit, die von Monsanto, Bayer oder BASF finanzierte?) lache über manche dieser Wissenschaftler, sie sprechen von Chapelas und Quists “grottenschlechten Arbeiten” und dass sich Pusztai unehrenhaft verhalten habe.

    Zu Pusztai:
    Pusztai galt als weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Lektine und der genetischen Modifiation von Pflanzen. Er erhielt von der englischen Regierung den Auftrag, mögliche langfristige Auswirkungen genveränderter Futtermittel auf Tiere zu untersuchen.Pustai selbst war sich zunächst sicher, dass die Studie die Sicherheit der GVO-Nahrungsmittel bestätigen würde.
    Doch seine Untersuchungen zeigten vollkommen unerwartete und höchst alarmierende Ergebnisse. Die Versuchsratten zeigten:

    - eine Immunschwäche
    - Thymusdrüse und Milz, die in Bezug zum Immunsystem stehen, zeigten Schäden,
    - Gehirn, Leber und Hoden waren kleiner als normal und
    - es kam zu Wucherungen von Zellen im Magen und Darm, was auf ein erhöhtes
    Krebsrisiko hinweist.

    Pusztai wusste, dass seine Landsleute zum Teil schon genveränderte Lebensmittel aßen und er konne das Ergebnis seiner Versuche nicht länger mit seinem Gewissen vereinbaren.
    Nachdem er im öffentlichen Fernsehen über seine Ergebnisse berichtete, wurde er innerhalb von 48 Stunden entlassen. Zudem wurde Pusztai unter der Androhung, gegebenenfalls seine Pension zu verlieren, verboten, jemals wieder mit der Presse über seine Forschungen zu sprechen. Seine Unterlagen wurden ihm ab- und unter Verschluss genommen. Ihm wurde bei Androhung gesetzlicher Schritte untersagt, mit Mitgliedern seines Forschungsteams zu sprechen. Das Team wurde aufgelöst, Telefonanrufe und emails an ihn umgeleitet. Das war jedoch nur der Anfang einer Hexenjagd und einer Verleumdungskampagne gegen ihn.
    Pusztais Untersuchungen gehörten in Großbritannien zu den ersten und letzten Versuchen an lebenden Tieren.
    Pusztai war bei uns im Landratsamt zu Gast und er sagte: “Ich war ja schon alt und konnte deswegen mit meinen Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen. Aber stellen Sie sich vor, ein Wissenschaftler ist jung und hat eine Familie zu ernähren oder er hat gerade ein Haus gebaut – was macht er dann?

    Pusztai ist ein Wissenschaftler, der mutig und verantwortungsvoll handelte gegenüber den nachfolgenden Generationen. Wie können Sie davon sprechen, dass er unehrenhaft sei – unehrenhaft gegenüber wem? Gegenüber Monsanto??? Pusztai hatte Zivilcourage und man muss den Hut vor ihm ziehen!

    Dass Sie auf meine Ausführungen nicht antworten wollen, wiederhole ich hiermit meine Vorwürfe:

    Sie ignorieren

    - die Ergebnisse des Weltagrarberichts,

    - die ökosozialen Auswirkungen der Agrogentechnik weltweit, wie Landvertreibungen, Abhängigkeit der Bauern von Agrochemiekonzernen, Menschen in armen Ländern wird das Land genommen, damit Gensoja für die Rinder der westlichen Welt angebaut werden kann, ein immer größer und giftiger werdender Spritzmitteleinsatz aufgrund von Resistenzbildungen, geringerer Ertrag und Rückgang des Nährstoffgehaltes innerhalb der Pflanzen. Vermehrt Unfruchtbarkeit und Abgänge bei den Kühen amerikanischer Farmer.
    Amerikanische Farmer, die kein gentechnikfreies Saatgut mehr kaufen können, weil Monsanto es nicht mehr anbietet, Farmer die zu Hauf verklagt werden von Monsant´s Genpolizei, irakische Bauern, die durch die sog. Order 81 ihre eigene Ernte nicht mehr aussäen dürfen, sondern das Saatgut der Konzerne verwenden sollen, mexikanische Bauern, die dazu anghalten werden, ihr Saatgut an Monsanto auszuhändigen und registrieren zu lassen … ich könnte hier so fortfahren. Wievieler Beweise bedarf es eigentlich noch, bis sie diese desaströse Entwicklung anerkennen?

    Im Übrigen hat der Monsanto Chef Hugh Grant angekündigt: Wenn in Deutschland gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Äckern wachsen, werde Monsanto seine “Genpolizei” selbstverständlich auf auf deutsche Äcker schicken.”

    All diese Umstände ingorieren sie einfach, es interessiert Sie überhaupt nicht, was die Gentechnik weltweit anrichtet und angerichtet hat!

    Wissen Sie was, Herr Szibor,
    Es ist sinnlos,
    jemandem etwas beweisen zu wollen,
    der nicht anerkennt,
    dass Beweise anerkannt werden sollen.

    Sie ingorieren auch, dass Monsanto höchtstpersönlich das Versagen der Agrogentechnik in ihren Patentanträgen zugegeben haben, Sie ingorieren, dass kein Wissenschaftler heute noch von Koexistenz spricht, sondern davon, dass diese Auswirkungen keine biologische Relevanz haben.

    Stattdessen versuchen Sie der Kirche weiszumachen, dass Agrochemiekonzerne ein Interesse daran haben, den Welthunger zu lösen oder durch ihre Technologie, den Spritzmitteleinsatz zu verringern. Sind Sie wirklich so naiv zu glauben, dass Chemiekonzerne ein Interesse daran hätten, den Spritzmitteleinsatz zu reduzieren und dadurch Gewinneinbußen hinznehmen???

    Ich hoffe nur, dass die Kirche nicht auf Ihre Falschaussagen hereinfällt, nur weil Sie Wissenschaflter sind!

    Noch eines: Sie vergleichen die rote Gentechnik mit der Agrogentechnik …. nur zur Erklärung: während wir uns bei der roten und weißen Gentechnik im geschlossenen System befinden, gehen wir bei der Agrogentechnik in die freie Natur und einmal ausgebrachte Pflanzen sind nie mehr rückholbar!!! Genau das machte die Agrogentechnik so gefährlich.

    Und nochmal: die Agrogentechnik funtioniert nicht, wie man sich das so vorstellte. Eric Neumann (Vize-Präsident von Bioinformatics at Beyond Genomics sagte dazu:
    “Wir haben tatsächlich ein armseliges Verständnis davon, was ein Gen macht, und wo und warum es dies tun sollte. Man kann das gesamte Genom verstehen und immer noch weniger als 1 Prozent davon verstehen, was in einer Zelle vorgeht.”

    Wissen Sie eigentlich, was einen glaubwürdigen Wissenschaftler ausmacht? Das ist die Tatsache, dass er sich bewusst ist, dass er nichst weiß. Sie aber tun so, als verstünden Sie den “Bauplan des Lebens”, als verstünden Sie die komplexen Vorgänge des Gesamtsystems mit dessen Wechselwirkungen rund um das Erbgut!!!

    Ich hoffe nur, die Kirchengemeinden, die Sie mit Ihren Falschaussagen zu überzeugen versuchen, machen sich vorher selbst kundig und glauben Ihnen nicht einfach alles, nur weil sie Wissenschaftler sind!!!

    Zur Hilfe für die Kirchenmitglieder eine Literaturliste:

    1. Agro-Gentechnik: Die Saat des Bösen (Prof. Dr. Antônio Andrioli und R.Fuchs)
    2. Trojanische Saaten: Jeffrey Smith
    3. Das Imperium der Schande: Jean Ziegler
    4. Sicherheitsrisiko Gentechnik: Arpad Pustai und Susan Bardocz
    5. Saat der Zerstörung: William Engdahl
    6. Den Schatz bewahren: Angela von Beesten
    7. Wirbelsturm und Flächenbrand: Klaus Faißner
    8. Dolly ist tot: Christoph Then

    Ich fordere Sie auf, niemanden zu glauben, weder uns Agrogentechnikgegnern, noch irgendwelchen Wissenschaftlern, sondern dass Sie sich selber kundig machen und sich selber Wissen aneignen, um sich selber eine Meinung zu bilden.

    Wie schade, dass Sie mich als zu dumm und zu primitiv erachten, als dass Sie auf meine Argumente eingehen wollen!!!

    In diesem Sinne,

    Andrea Dornisch
    http://www.zivilcourage-roth-schwabach.de

  2. Schachtner Fritz sagt:

    An die Redaktion…
    So ein Thema wie die Agro-Gentechnik ist gleich vom Tisch, wenn diejenigen genannt werden, die für Schäden durch Auskreuzung aufkommen und dafür die volle Verantwortung und natürlich auch die Kosten übernehmen. Sie sollten voll privat haften. Lehrer, Forscher, Wissenschaftler und Unternehmer bzw. deren Vorstände und Aufsichtsräte. Ebenso die Politiker, die das befürworten. Börsianer, die damit handeln und natürich die Banken, die das Geld dafür geben.
    Sofortige Streichung der Forschungsmittel würde weiteres bewegen.
    Es gibt keine Versicherung, die diese sogenannte Technik dieser Zauberlehrlinge absichert. das sollte uns zu denken geben.
    Hochachtungsvoll gegenüber den 80% der Burger, die Gentechnik im Teller nicht wünschen.
    Fritz Schachtner

  3. Harald Krille (Redaktion) sagt:

    Sehr geehrte Disputanten dieses Forums!
    Bei der Beurteiung der Grünen Gentechnik gehen die Meinungen tief auseinander. Dennoch sollten in der Diskussion gewisse Spielregeln eingehalten werden. Dazu gehört, Argumente sachlich vorzubringen und auf persönliche Diffamierungen und ehrenrührige Unterstellungen zu verzichten. Und es sollte dazu gehören, dem Diskussiongegner nicht wegen seiner vermeintlich falschen Haltung das Christsein abzusprechen. In diesem Sinne bittet die Redaktion alle Beteiligten um Mäßigung!

  4. Sehr geehrter Herr Szibor,
    in Ihrem Schreiben an Andrea Dornisch am 17.11.2011 schreiben Sie: Ja, ich gehöre zur Genlobby die gute Medikamente z.B. gegen EHEC, Kleinwuchs , Diabetes etc haben will, die den Bauern in den Entwicklungsländern Sorten gönnt, wovon sie leben können. (Kranke und Arme brauchen eine Lobby!) Frage: Welche Lobby? Die Lobby, die ein Geschäft aus den Krankheiten macht? Ihre Aussagen lassen die Vermutung zu, dass Ihnen Erkenntnisse aus dem Bereich der modernen Ernährungswissenschaft vollkommen fremd sind. Wem die moderne Ernährungswissenschaft fremd ist, der kann den Bezug zwischen Ernährung und Erkrankung nicht herstellen. Der kennt den Unterschied zwischen Lebensmittel und Nahrungsmittel nicht. Und wer das nicht kann, der sollte sich nicht zum Befürworter der Agro-Gentechnik aufschwingen. Was wir heute dringend brauchen, ist Verbreitung des Wissens zur Verhütung von Diabetes und anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten! Mit Ihren Aussagen zeigen Sie, dass Sie fossiliert an einer Denke festhalten, die nicht mehr offen für weitere Erkenntnisse sind. Im übrigen gibt es bei der Hochrisiko-Technologie Agro-Gentechnik genauso wie bei der Atomkraft Paralleleen zum Restrisiko. Bei der Agro-Gentechnik werden die Risiken einfach geleugnet, obwohl wissenschaftliche Belege von Arpad Pusztai, Jeffrey Smith u.a. die Alarmglocken läuten lassen. Weil wir Bürger/innen wissen, dass die Wissenschaft das Restrisiko bei der Agro-Gentechnik ausblendet, wehren wir uns gegen diese Hochrisikotechnologie, da wir nicht schon wieder Opfer dieser Machenschaften werden wollen. Im Frühjahr 2009 entdeckten Landwirte in Südafrika, die gentechnisch veränderte Maisssorten des US-Konzerns Monsanto angebaut hatten, dass ihre Pflanzen keine Maiskörner entwickeln. 200.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche waren davon betroffen. (Wie war das noch mit Ihrer Aussage: “Bei der gentechnischen Veränderung einer Pflanze gibt es einen gezielten Eingriff an nur einer Stelle und dort wird eine gut analysierte Gensequenz eingebaut.”) Es handelte sich um Maislinien MON 810, NK 603 und eine Kreuzung der beiden Sorten. Die Farmer wurden von Monsanto finanziell entschädigt, sie dürfen sich allerdings gegenüber der Presse und der Öffentlichkeit nicht mehr in dieser Sache äußern. Skandalträchtige Entwicklungen werden unter dem Deckel gehalten. Wovon reden Sie eigentlich, wenn Sie sagen, dass Sie den Bauern in den Entwicklungsländern Sorten gönnen, wovon sie leben können? Wer den Weltagrarbericht gelesen hat, weiß, dass das Hungerproblem durch Agro-Gentechnik nur verschärft wird. Als Sprecherin der Bürgerinitiative “Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik” im Landkreis Cochem-Zell werde ich Ihre Aussagen in meine Liste “Die Falschaussagen der Agro-Gentechnik-Befürworter” aufnehmen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marie-Luise Volk
    Gesundheitsberaterin (GGB) und Sprecherin der Bürgerinitiative “Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik” im Landkreis Cochem-Zell

  5. Reinhard Szibor sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    in diesem Forum stehen jetzt 55 Lesermeinungen und es ist jetzt schon so lang, dass eine 2. Seite aufgemacht wurde. Aus meiner Sicht ist das jetzt genug und ich verabschiede mich aus dem Forum, allerdings ohne mich bei Monsanto um einen Job zu bewerben. Mein Berufsleben liegt bereits hinter mir, wie ich sowohl in meinem Memorandum als auch hier im Forum schon zu erkennen gegeben habe. Ich hatte hier im Forum ja sowieso keine andere Möglichkeit, als immer wieder wissenschaftliche Beiträge als Argument anzuführen. Zugegeben, natürlich können auch sogar große Wissenschaftler (auf die ich im Memorandum hingewiesen habe )gelegentlich irren, aber das wird dann durch die Wissenschaft selbst in absehbarer Zeit offengelegt. Auf jeden Fall wird die Wertigkeit von Wissenschaftsartikeln nicht willkürlich von irgendjemandem festgelegt, sondern es gibt dafür Bewertungskriterien, die objektiv sind. Es wird per Computer gezählt, wie häufig eine Arbeit von anderen Wissenschaftlern in gelisteten Journalen (peer reviewed) zitiert wird und danach wird ein sogenannter Impact-Faktor vergeben. Das zu manipulieren, daran würden sich sowohl Monsanto als auch Greenpeace die Zähne ausbeißen. Kurzum ich hatte reichlich Gelegenheit immer wieder gegen die zahlreichen Verschwörungstheorien zu argumentieren. Ich habe meine Intensionen in den Worten an Herrn Erich Grantzau erläutert, und weiß auch, dass man Verschwörungstheorien nicht mit Argumenten beseitigen kann. Auch die Gegenseite hatte genug Gelegenheiten ihre Verschwörungstheorien darzulegen oder auch einfach nur reinzukopieren, wie Herr Anton Safe das gemacht hat. Auch Frau Hummel hat inzwischen noch die Gelegenheit gehabt, den Schwachsinn eines Prof. Don Huber, von dem sich selbst seine eigenen Mitarbeiter distanzieren, aufzutischen. Was davon zu halten ist kann man hier lesen. http://www.transgen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=258&p=1696&hilit=Don+Huber#p1696
    Frau Andrea Dornisch und andere können auf dieser Seite nun weiterhin ihre paranoide Sicht auf die Wissenschaft zelebrieren, ohne von mir Widerspruch erwarten zu müssen. Vielleicht schaue ich gelegentlich mal wieder rein, um zu lesen was sich noch so alles tut. ich selber habe mir aber, wie gesagt, vorgenommen hier nicht mehr zu schreiben.
    MfG
    Reinhard Szibor

  6. Rudolf Zavelberg sagt:

    Ich finde es unverantwortlich, dass die Mitteldeutschen Kirchenzeitungen einem “Monsanto-Propagandisten” wie Reinhard Szibor ein solches Podium gewähren.

  7. Reinhard Szibor sagt:

    Nachtrag, um Missverständnsse zu vermeiden. Es waren natürlich von der Gegenseite auch ernstzunehmende Bbeiträge dabei, die ich respektiere. Nur leder sehr wenig.

  8. Irmgard Guse sagt:

    Sehr geehrter Herr Szibor,

    Sie sagen: „Roundup ist eines der bestuntersuchten Substanzen in der Landwirtschaft und überall in der Welt zugelassen.“ Kann schon sein, aber das sagt erstmal nichts über seine Schädlichkeit aus.
    Und so etwas haben Wissenschaftler zu aller Zeit von Substanzen behauptet (und ich unterstelle, dass sie diese Aussage zunächst immer nach bestem Wissen und Gewissen gemacht haben), die sie über einen gewissen Zeitraum untersucht haben – um dann nach Jahrzehnten zurückzurudern, weil eben manche Auswirkungen erst nach Jahrzehnten ersichtlich werden. Bei der Gentechnik und dem zugehörigen Einsatz von Roundup sehen wir jetzt schon die z.T. katastrophalen Folgen. Und das Fatale ist eben: die grüne Gentechnik ist nicht mehr rückholbar. Wir zerstören uns damit unsere Nahrungsgrundlage.

    Übrigens, dass Ihnen auf die Einwände im letzten Beitrag von Frau Dornisch nichts weiter einfällt, als es als „horrenden Blödsinn“ und überaus primitiv zu bezeichnen, beweist eigentlich nur, dass Sie keine plausiblen Gegenargumente haben….

  9. Andrea Dornisch sagt:

    Wie einfach Sie es sich machen, Herr Szibor. Ich habe Ihnen Fakten ohne Ende geliefert, doch nun schleichen Sie sich einfach so vom Acker, ohne auf meine Darstellung einzugehen. Meine Auflistung von Ungeheuerlichkeiten basiert nämlich nicht auf Hypothesen, sondern auf knallharten Fakten und einer Entwicklung der Dinge, wie sie jeder recherchieren kann.

    Sie machen es sich leicht, bezichtigen mich der paranoiden Sicht auf die Wissenschaft …. anstatt sich den Dingen zu stellen.
    Stattdessen verweisen Sie noch mal schnell auf die Seite von Transgen.

    Sehen wir uns doch einmal an, von wem TransGen finanziert wird:

    Nachdem Prof. Don Huber bei uns referierte, schaltete die Initiative http://www.biosicherheit.de sogleich eine Kampagne gegen ihn:

    Wer steckt nun hinter Biosicherheit und Transgen?

    Es gibt die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die sich „Biosicherheit.de (Gentechnik – Pflanzen – Umwelt)“ nennt.
    Im Impressum heißt es: „Die Website bioSicherheit.de wird erstellt im Rahmen des Projektverbundes Kommunikationsmanagement in der Biologischen Sicherheitsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das BMBF ist für die auf biosicherheit.de dargestellten Informationen nicht verantwortlich.!!!!
    Die Redaktion biosicherheit.de arbeitet unabhängig und ist an keine Weisungen gebunden.“

    Die Initiative biosicherheit.de wird federführend von der Firma Genius GmbH betreut, die als „Scharnier“ zwischen Politik und Industrie fungiert und von beiden Seiten gleichermaßen finanziert wird. Ihre wichtigsten Vertreter sind Dr. Kristina Sinemus (Leitung Projektleitung) und Dr. Klaus Minol (stellvertretende Projektleitung). Kristina Sinemus ist nicht nur die Speerspitze von biosicherheit.de, sondern fungiert seit Jahren als hochbezahlte Gentechnik-Lobbyistin.

    Verantwortlicher Redakteur bei biosicherheit.de ist Gerd Spelsberg.
    Gerd Spelsberg, ehemals Verfasser des Buches „Essen aus dem Genlabor“ (das inzwischen „Oh Wunder“ nicht mehr zu haben ist) mutierte vom überzeugten Gentechnikkritiker zum Sprachrohr der Agrogentechnikindustrie.

    ___________________________________________________________________
    Ich zitiere aus seinem Buch „Essen aus dem Genlabor“:
    (erschienen 1993, Verlag: Die Werkstatt)
    Buch S. 210/211: “Die Gen-Techniken wirken nicht mehr innerhalb natürlicher, evolutionärer Gesetzmäßigkeiten. Es ist vielmehr ihr Wirkungsprinzip, sich über diese hinwegzusetzen. Bisher hatten die Züchter aller Generationen die Unterschiedlichkeit der Arten als unüberwindliches Hindernis zu respektieren, da sich “von Natur aus” nur verwandte, ähnliche Lebewesen miteinander vermehren und dabei ihre Gene austauschen. Zwar ist es Genetikern und Züchtungsforschern schon vorher vereinzelt gelungen, die Artgrenzen zu durchbrechen, doch erst die Gentechnik hat die “evolutionäre Tabuzone” abgeschafft und das bislang Unmögliche in alltägliche Laborroutine verwandelt. Pflanzen-Gene in Bakterien, Rinder-Gene in Hefen, Viren- oder Bakterien-Gene in Pflanzen – im Prinzip geht alles. Und wenn ein Transfer-Experiment einmal scheitert, dann, so glauben es viele Praktiker, liegen die Ursachen dafür nicht in grundsätzlichen, sondern eher an technischen, prinzipiell behebbaren Schwierigkeiten.”

    Spelsberg ist nicht nur tätig im Führungskreis von biosicherheit.de, sondern er ist gleichzeitig aktiv beim Internetprojekt Transgen, der Propaganda-Plattform“ der Agrogentechnikkonzerne.

    Wer steckt nun hinter TRANSGEN?
    Das Internetprojekt TransGen war nicht von Beginn an als Propaganda für die Gentechnik gedacht.
    Die Verbraucherinitiative hatte irgendwann die Idee, zusammen mit Gentechnikkonzernen eine Internetplattform zu gründen. Neutral sollte sie sein. Eine Propagandeplattform verschleierter Form ist sie geworden. Ein wichtiger Grund für den Wandel von einer kritischen Stimme zum Propagandaarm der Agrokonzerne war das Geld – es kam (neben der als staatlich deklarierten Forschung) von BASF, BAYER, MONSANTO, DuPont, Dow, Syngenta, Innoplanta und anderen. Neutrale Geldquellen gibt es nirgends.

    Doch dankbar bejubeln die Gentechnikeliten das industriefreundliche Projekt TransGen, wie die Internetseite zeigt.

    Wir haben hier ein Paradebeispiel für den skandalösen Gentechnikfilz in Deutschland. In den vergangenen Jahrzehnten, sind mit Hilfe staatlicher Fördergelder ganze Gentechnik-Filzgemeinschaften entstanden, wo alle zusammenfinden und gemeinsame Sache machen:
    Vertreter von Behörden und Bundesanstalten, die eigentlich unabhängig sein sollten, dies jedoch nicht sind,
    Geldgeber in Form von Behördenvertretern,
    Mitarbeiter von Gentechnikkonzernen und Universitäten und
    Politiker und Vertreter von Verbänden.

    Es handelt sich hier um Geflechte, die den Versuchsanbau von Pflanzen beantragen, ihn genehmigen, Versuche durchführen, die Versuchsdurchführung kontrollieren, Politiker beraten, zeitgleich in Lobbyverbänden tätig sind und Forschungsgelder organisieren. Alles unter einem Dach sozusagen. Was hier stattfindet gleicht „legaler Korruption“. Und die großen Agrochemiekonzerne ziehen im Hintergrund unbemerkt die Strippen. Das ist das System des deutschen Gentechnikfilzes.

    Dass die Konzerne auf die Enthüllungen von Prof. Huber reagieren, zeigt, wie er ins Schwarze getroffen hat.

    Wer sich über den Filz zwischen Konzernen, staatlicher Kontrolle, Wirtschaftsförderung und Lobbying deutscher Gentechnik informieren möchte, der gehe auf die Homepage:

    http://www.biotech-seilschaften.de.vu

    Soviel zu TransGen, auf die Sie verweisen, Herr Szibor!

    Wir Bürger lassen uns nicht mehr für dumm verkaufen!
    Im Sinne von Stéphane Hessel:

    Mischen wir uns ein!

    Andrea Dornisch
    http://www.zivilcourage-roth-schwabach.de

  10. M. Stadler sagt:

    Die mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de bestätigt mich voll und ganz in meinem Kirchenaustritt vor mehreren Jahren. Nicht nur, dass genmodifizierte Pflanzen hingenommen werden, hier wird auch noch die Plattform für einen Vertreter einer gott- und zukunftslosen Technologie gegeben. Ob Herr Szibor dies aus Unwissenheit tut oder ob er Gehaltsempfänger von Monsanto und Co. ist, ist dabei übrigens nebensächlich. Ich vermute letzeres.

  11. Wamper sagt:

    Ich bin erstaunt, welch schlechte Argumente ein Professor hervorbringt. Die Argumente werden auch nicht besser, wenn sie gebetsmühlenartig von der Gentechnik-Industrie wiederholt werden.

    Wo sind eigentlich die Langzeitfütterungsstudien mit genmanipulierten Pflanzen? Es sind nur ganz wenige zu finden und noch weniger solche, die die Auswirkungen auf ungeborenen Tieren oder Jungtieren untersuchen. Mir ist eine Fütterungsstudie bei Mäusen bekannt, bei der enorme Fertilitätsstörungen in der 3. Generation auftraten. Auch Organ- und Blutwertveränderungen wurden beobachtet. Von einer genauen Prüfung kann also nicht die Rede sein.

    Schlagen Sie den Weltagrarbericht auf. Hunger hat viele Ursachen. Gentechnik ist immer nur eine technische Lösung. In Afrika ernähren sich die Menschen bis zu 50% von Wildpflanzen. Diese werden mit den Totalherbiziden, die auf die genmanipulierten Pflanzen gespritzt werden, vernichtet. Welcher. Kleinstbauern können sich das teure Saatgut, den Kunstdünger und die Spritzmittel leisten. Genmanipulierte Pflanzen erreichen nur unter besten Bedingungen die Leistung konventioneller Pflanzen. Ein Kleinstbauer wird mit einer solchen Landwirtschaft ärmer nicht reicher. Wo sind übrigens, die tollen Pflanzen mit der Trockenresistenz? Mir begegnen dauernd Pflanzen, die Totalherbizide tolerieren. Nein, Gentechnik dient nicht der Hungerbekämpfung sondern dem Profit der Großindustrie.

    Ich frage mich, wie die Agrogentechnik dem Klimawandel begegnen will. Traditionelles Saatgut ist an die unterschiedlichsten Klimaanforderungen angepasst. Noch haben wir eine bedeutende, wenn auch schrumpfende Sortenvielfalt, mit der wir dem Klimawandel begegnen können. Die Agrogentechnik produziert Sorten, die möglichst viel Geld bringen.

  12. Georg Hahn sagt:

    Zum Thema Agrogentechnik und deren geplante Finanzierung durch Patente auf Tiere und Pflanzen schlage ich vor zu lesen……

    Matthäus – Kapitel 6

    Vom Schätzesammeln und Sorgen
    19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. (Matthäus 19.21) (Lukas 12.33-34) (Kolosser 3.1-2) 21 Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
    22 Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; (Lukas 11.34-36) 23 ist aber dein Auge ein Schalk, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! (Johannes 11.10)
    24 Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (Lukas 16.9) (Lukas 16.13) (Jakobus 4.4)
    25 Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? (Lukas 12.22-31) (Philipper 4.6) (1. Petrus 5.7) 26 Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? (Matthäus 10.29-31) (Lukas 12.6-7) 27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?
    28 Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins. (1. Könige 10.1) 30 So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? 32 Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürfet.
    33 Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. (1. Könige 3.13-14) (Psalm 37.4) (Psalm 37.25) (Römer 14.17) 34 Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe. (2. Mose 16.19)

    Mit freundlichen Grüßen

    Georg Hahn

  13. Holger Strassbeck sagt:

    Ich bin gespannt, welchen Weg die Kirche in diesem Punkt einschlagen wird…
    nach dem Lesen dieser Kommentare hege ich die Befürchtung, dass sie wie im Mittelalter oder der jüngeren deutschen Geschichte dem rechthaberischen Mob folgt, der seine “Fakten” auf Verschwörungstheorien und Lügen stützt.

    Nur EIN Beispiel:

    “Wenn die Biene stirbt, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben.”

    Ich hätte gedacht, das dieser Blödsinn mittlerweile überall als Internethoax bekannt wäre.Es ist perfide und niederträchtigm, verstorbenen Geistesgrößen Aussagen zuzuschrieben, welche diese nachgeiesenermaßen nie getätigt haben.

    Weiterhin ist das Totschlagsargument gegen transgen ein ganz billiges niveauloses Vorgehen. Selbst wenn die Kritik an dieser Seite begründet wäre (was sie nicht ist), so ging es doch nur um einen im dortigen Forum (nichtredaktionell) veröffentlichten link, aus dem ersichtlich ist, dass der Don Huber aus Anerika einen Mist verzapft.

    Dass es heutzutage noch breite Bevölkerungsschichten gibt, welche auf weltreisende Rattenfänger und Lugenbolde wie Schmeisser reinfallen, wundert mich nicht. Wieso sollte sich das deutsche Volk in seiner Massenpsychiose geändert haben in den letzten 80 Jahren?

    Wer jetzt laut aufschreit und Begründungen für mein eketzerischen Aussagen fodert:
    Von mir ist das der einzige und letzte Beitrag.
    Sachliche Diskussionen sind möglich im Forum von transgen.de.

  14. Andrea Dornisch sagt:

    Herr Strassbeck ist also der Meinung, wir bräuchten die Bienen nicht. Vielleicht erklären Sie uns mal, wodurch sie die Bestäubungsleistung der Bienen ersetzen wollen, falls diese aussterben – ich freue mich auf Ihre Erklärung.

    Und er verweist wieder auf die Seite von Transgen – ich habe ja bereits dargelegt, dass diese Seite von der Industrie finanziert wird. Auf dieser Seite geht es um Konzerninteressen und um nichts anderes. “Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing”.

    Um zu verstehen, warum die gentechnische Modifikation von Pflanzen nicht funktioniert, muss man kein studierter Mikrobiologe sein.

    1. Auf Veranstaltungen erwecken unsere so genannten “Experten” immer den Eindruck, als würde man ein Gen aus einem Organismus entnehmen und es in einen anderen einfügen. Dem ist aber nich so. Bei modifizierten Genen handelt es sich um von Menschen gemachte Gene, die wie in einem Baukastensystem künstlich “zusammengesetzt” werden. Die einzelnen Teile entstammen meist unterschiedlichen Ausgangsorganismen. Diese von Menschen gemachten Gene kommen so in keinem Lebewesen der Erde vor und sind darüber hinaus völlig neu für das menschliche Immunsystem.

    2.Bis zum Jahr 2000 glaubte die Wissenschaft felsenfest daran, dass ein Gen eine Funktion hat. Als jedoch im Jahr 2000 das menschliche Erbgut entschlüsselt wurde, da waren die Wissenschaftler erstaunt, denn sie fanden heraus, dass die Anzahl der menschlichen Gene nicht 100.000 oder mehr betrug, sondern nur etwa 30.000! Das bedeutet, dass Gene multifunktionell sind und netzwerkartig funktionieren.
    Mit anderen Worten: Sie haben das menschliche Genom zwar entschlüsselt, das heißt, sie kennen die Buchstabenfolge, können das Genom lesen und wissen, wie man Gene manipuliert, aber kein Wissenschaflter dieser Welt versteht bis heute die Vorgänge des Gesamtsystems mit dessen Wechselwirkungen rund um das Erbgut. Das ist Fakt.

    3. Darüber hinaus besteht das Genom (die Gesamtheit aller Gene innerhalb einer Zelle) zu 2% aus Genen, die aktiv, “eingeschaltet” sind. Man nennt sie EXONS. Und zu 98% aus Genen, die inaktiv, “ausgeschaltet” sind, so genannten INTRONS. Noch bis vor wenigen Jahren betrachteten die Wissenschaftler die 98% INTRONS als “Müll-DNA”. Heute weiß man, dass diese Müll-DNA nicht sinnlos ist, sondern dass sich darin Informationen verstecken, die einer völlig anderen Logik folgen, wie die Gene selbst. Und man weiß außerdem, dass sie wichtig sind für die Regulation der Zelle. Aber ihren wirklichen Sinn kennt kein Wissenschafler dieser Welt.

    Dazu Richard Strohman (emiritierter Professor von der Univesität von California (UC) in Berkley:
    “Wir befinden uns in einer kritischen Lage, denn wir kennen die Schwächen unserer theoretischen Vorstellungen, aber wir haben keine Ahnung, wie wir die gentechnischen Verfahren mit einem umfassenden Verständnis in Einklang bringen können. Monsanto weiß das. DuPont weiß das. Novartis weiß das. Sie alle wissen, was ich weiß. Aber sie wollen sich nicht damit auseinandersetzen, weil es zu kompliziert ist und eine angemessene Lösung zu teuer wird.”

    Monsanto gibt das alles in seinem Patentanträgen für nicht manipulierte Pflanzen ja selber zu, wie in einer der hier abgegebenen Lesermeinungen bereits dargelegt wurde.

    4. Bei der gentechnischen Manipulation eines Organismus kann eine ganze Menge schief gehen. Zum Beispiel kann der sogenannte Promotor (er sorgt dafür, dass das ihm angehängte Gen immer eingeschaltet bleibt) auch Gene des Zielorganismus ein- oder ausschalten, er kann ganze DNA-Abschnitte instabil werden lassen oder neue Viren erzeugen. Er könnte nach dem Verzehr von Gennahrung auch über den Darm ins Blut und unsere Organe übergehen und dort eine nicht vorhersehbare Kettenreaktion auslösen.
    Die INTRONS, deren Funktion ja niemand kennt, könnten bewirken, dass ein einziges Gen in der Lage ist, Hunderte oder Tausende verschiedene Proteine zu erzeugen.
    Es könnte passieren, dass Gene fehlerhaft gefalten werden. Die korrekte Faltung der Gene entscheidet aber über ihre Wirkung.
    Das Hineinschießen der Fremdgene mit der Genkanone kann zu Chaos in der Wirtspflanze und zu unerwünschten Positionseffekten führen. Und so weiter…….

    Daher ist es dringend notwendig, dass all diejenigen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, sich selber Wissen aneignen, denn Wissenschaftler, die von Konzernen bezahlt werden, müssen selbstverständlich auch Ergebnisse bringen, die dem wirtschaftlichen Interesse des Konzerns dient. Besonders schlimm ist die Tatsache, dass die Konzerne die Macht haben, sogar Schulbücher mitzuschreiben und an Univesitäten Drittmittelfinanzierung betreiben. Wir haben ja kaum noch eine unabhängige Wissenschaft. Macht ein kritischer Wissenschaftler mal den Mund auf an der Universität, dann erhält er keine Vertragsverlängerung. Wir haben das mehrfach erlebt. Hier trifft die Wissenschaftler nicht mal eine Schuld, sondern es ist das politische System, das die Quelle des Übels ist.

    Die erste Frage, die wir uns immer stellen müssen ist also immer, wer finanziert den Forscher?

    Gut erklärt ist der Part der gentechnischen Manipulation im Buch von Jeffrey Smith, “Trojanische Saaten”, Kapitel 2: “Was alles schief gehen kann – eine unvollständige Liste”. Bitte lesen sie darüber!

    Lassen wir uns von Leuten, wie Prof. Szibor nicht die Kompetenz streitig machen, indem er uns sagt, wir normalen Bürger seien zu dumm, um die Materie zu verstehen. Nein, ich recherchiere seit vielen Jahren die Hintergründe der Agrogentechnik – und das in meiner Freizeit, unentgeltlich. Jeder kann das! Und es ist notwendig, damit wir den Wissenschaftlern nicht alles glauben müssen, sondern damit wir selber deren Aussagen beurteilen können.
    Noch einfacher ist es, die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe und die skandalösen Verflechtungen aller treibenden Akteure zu durchschauen!!!

    Schon der berühmte Chirurg August Bier sagte:
    “Alles Große ist einfach, doch das Einfache verstehen nur die Begabten”.

    Aber gerade hierzu sind manche Wissenschaftler nicht in der Lage.

    Andrea Dornisch
    http://www.zivilcourage-roth-schwabach.de

  15. Andrea Dornisch sagt:

    Und hier ganz aktuell, ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung über die Verflechtungen der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA. Das ist die Institution, auf die sich unsere Wissenschaftler berufen, wenn sie von gut geprüften Studien sprechen. Sie ist zuständig für die Zulassungen auch im Bereich der Agrogentechnik.
    Bei dem amerikanischen Pendant FDA sind die Verflechtungen genauso unglaublich. Konzernleute wechseln in einer Art Drehtürpolitik in politisch relevante Positionen und wieder zurück auf gut dotierte Aufsichtsratposten der Industrie!!!

    Süddeutsche Zeitung 15. November 2011

    Lebensmittelsicherheit – Europas Kontrolleure unter Kontrolle

    Die europäische Lebensmittelaufsicht entscheidet, was auf unseren Tellern landet. Ihre Verbindungen zur Industrie sind aber zahlreich – und zu Lasten der Verbraucher.

    http://www.presseurop.eu/de/content/article/1172991-europas-kontrolleure-unter-kontrolle

    Andrea Dornisch

  16. Yvette Hummel sagt:

    Hallo A. Dornisch,
    ich bin selbst Imkerin und ich glaube das Bienen und ihre Bestäubungsleistung durch nichts ersetzbar ist. Ich sehe an unseren Bienen das es ihnen in der momentanen Landwirtschaft nicht gut geht. Es fehlen blühende Feldränder und in den Gärten blüht es auch immer weniger. Deshalb habe ich eine Blühfläche angelegt um zu zeigen wie einfach es ist. Bei mir daheim habe ich Fettwiese mit hohen Anteil an Wildkräutern ausgesät.
    Ein gutes Buch über eine erfundene Welt, ohne Bienen ist Generation X. Das lohnt sich zu lesen.

    Mfg Yvette Hummel Zivilcourage Sachsen ULLI!

  17. Egelkraut Ernst sagt:

    Ich bin zwar Laie auf diesem Gebiet, bin jedoch nicht ganz sachfremd. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass in meinen jungen Jahren das Schmerz- und Schlafmittel “Contergan” als absolut ungefährlich angesehen wurde, meines Wissens von einem Weltkonzern entwickelt und vertrieben, glücklicherweise bereits in der ersten Generation zu den bekannten Missbildungen führte. Von den bedauernswerten Menschen kenne ich einige in meiner näheren Umgebung. Nicht auszudenken, wenn diese Missbildungen erst in der zweiten Generation aufgetreten wären. Aus diesem Grunde bin ich der Meinung, dass man die unbedingten Befürworter der GG für alle Schäden, die gewollt oder zufällig angerichtet werden voll in die Haftung nimmt.

  18. Andrea Dornisch sagt:

    Liebe Yvette Hummel,

    ja, ich weiß um die Problematik mit den Bienen, auch wir haben eine “bienenfreundliche Wiese”.
    Ganz schlimm ist die Situation bereits in den USA. Dort werden LKW-weise Bienen in Bestäubungsgebiete gefahren. Die haben dort schon massive Bienenprobleme. Nach der Bestäubung sterben sie dann.
    Ob wir irgendwie in Kontakt kommen können?

    … und Contergan, tja auch da ging es nur ums Geld. Das war mein Jahrgang, auch mich hätte es erwischen können. Das ist leider unser heutiges Dilemma, es geht immer nur ums Geld, egal wo du hinschaust. Umso wichtiger ist es, dass wir uns untereinander aufklären und wir uns um unserer Kinder wegen um eine andere Welt bemühen. Die Zahl der Leute, die verstehen, dass wir nur etwas verändern können, wenn wir uns einmischen, wächst und wird weiter wachsen. Wir bleiben dran, Schritt für Schritt und mit Geduld!

    Liebe Grüße
    Andrea Dornisch

  19. Prof. Dr. Knut Redmann sagt:

    Die leicht blauäugige Anti-Szibor-Front erinnert mich an die militanten Gegner von Tierversuchen. Dagegen half vor Jahren gelegentlich nur der Einsatz der Polizei. Andrea Dornisch ist leider ideologisch betoniert, da ist eine wissenschaftlich vernünftige Diskussion kaum mehr möglich. Das ist sehr bedauerlich, weil die Thematik so wichtig ist. Das wird wohl auf einer anderen Ebene verhandelt werden müssen. Ich kann Herrn Szibors Rückzug aus dieser Diskussion gut verstehen.

  20. Andrea Dornisch sagt:

    Sehr geehrter Herr Prof. Redmann,

    so einfach machen Sie es sich …. ich sei “ideologisch betoniert” und Sie meinen mit einem Wisch alle Argumente einfach so vom Tisch zu wischen. Schade, dass Ihnen nicht mehr dazu einfällt. Sie meinen, es müsse auf einer “anderen Ebene” verhandelt werden, welche meinen Sie denn, die innerhalb ihres Transgen-Netzwerkes?
    Warum gehen Sie eigentlich nicht endlich auf meine zahlreichen Argumente ein?

    Wenn ich “ideologisch betoniert” sein soll, vielleicht haben Sie dann den “wissenschaftlichen Tunnelblick”. Es würde nichts schaden, wenn Sie einmal über den Tellerrand hinausblicken würden, dann würden Sie vielleicht erkennen, dass die großen Agrochemiekonzerne die Gentechnik nicht nutzen, um den Welthunger zu lösen, sondern Sie eignen sich sukzessive unsere Lebensmittel und unser Nahrugnssaatgut an. Ihre Patente decken inzwischen die ganze Wertschöpfungskette ab, von Samenkorn über die Pflanze, das Futter, das Tier und die Produkte, die daraus entstehen. Und weil die Konzerne wissen, dass die Agrogentechnik flächendeckend versagt, melden sie ein Patent nach dem anderen auf gentechnisch nicht veränderte Pflanzen und Tiere an!
    Amerikanische Farmer bekommen kein gentechnikfreies Saatgut mehr. Was sagen Sie dazu? Finden Sie das in Ordnung? Finden Sie es auch in Ordnung, dass alle amerikanischen Bürger zu Versuchskaninchen der Konzerne gemacht werden? Dort gibt es nämlich keine Kennzeichung!

    Bereits Henry Kissinger wusste: “Beherrsche die Energie und du beherrschst das Volk, beherrsche die Nahrung und du beherrschst die Menschheit.” Nicht umsonst hat die Bush-Regierung einen ehemaligen Monsanto-Anwalt (Michael Thomas) an den Obersten Amerikanischen Gerichtshof platziert, als es um die Frage ging, ob Leben patentierbar sei.

    Sie sollten besser die Rechnung mit der Basis machen, denn 80% der Menschen wollen kein Genfood. Und das werden wir Ihnen spüren lassen. Die Lebensmittelkonzerne haben das bereits verstanden, der Markt kippt längst zu unseren Gunsten.
    Sie haben kein Recht, uns Bürgern diese Lebensmittel aufzuzwingen.
    Und steigen Sie endlich von Ihrem hohen Sockel herunter und hören Sie auf, all diejenigen Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind abzuwerten.

  21. Holger Strassbeck sagt:

    Ich hatte mir zwar vorgenommen, hier nicht mehr zu schreiben.
    Aber Eines muß doch gesagt werden:
    Das achte Gebot lautet: “Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.”
    Deshalb finde ich schon etwas befremdlich, dass Frau Dornisch auf einer Kirchenseite beständig gegen dieses Gebot verstößt.
    Nicht nur, dass sie dem ehrenwerten Einstein ein Zitat unterstellt, dass dieser nachgewiesenermaßen nie geäußert hat..
    sie lügt pausenlos weiter und weiter und weiter…
    Es gibt weltweit kein Patent, das die Wertschöpfungskette eines GVO-Produktes in dem Maße abdeckt, wie sie es hier vorlügt.
    Die amerikanischen Farmer haben völlige Wahlfreiheit beim Bezug ihres Saatgutes.
    Genetchnikfreises ist zur Genüge vorhanden. Sowohl in USA als auch in Kanada gibt es einen umfangreichen Biolandbau. Koexistenz ist dort trotz sehr starkem GVO-Anbau möglich.
    Alle meine Aussagen sind nachprüfbar und belegt. Google ist der Freund von Zweiflern.. mit intelligenter Suche findet man unter all den ideologischen Schrottseiten auch brauchbares. Tipp:
    In den USA suchen…
    Landhandelsfirmen und deren Saatgutangebot zum Beispiel.
    Frau Dornisch.. schämen Sie sich.
    Auf Kirchenseiten lügt man nicht!

  22. Dirk Läufer sagt:

    Werter Herr Strassbeck ,

    Was bitte ist “Genetchnikfreises” ?
    Sie haben doch nicht etwa vom GVO-Sojaschrot genascht ?

    Es wäre wahrhaftig besser wenn Sie das Schreiben sein lassen . Zumal Sie sich ständig nur in Wiederholungen ergiessen und keine News anzubieten haben .

  23. Andrea Dornisch sagt:

    Lieber Herr Strassbeck,

    wenn Sie mich auf übelste Weise beschimpfen und zig-mal der Lüge bezichtigen, dann sollten Sie sich vorher fundiert kundig machen.

    1. Einstein habe ich nie zitiert. Bitte nennen Sie mir das Zitat.

    2. Der amerikanisch Farmer Roy Troush berichtete in Deutschland über die Situation bezüglich Verfügbarkeit von GVO-freiem Saatgut in den USA. Ich zitiere wörtlich:

    “Gentechnikfreies Saatgut ist nicht mehr breitflächig verfügbar und die besten Züchtungen und die besten Sorten werden für Genpflanzen benutzt. Als Beispiel würde ich gerne die gentechnikfreie Sojabohne nennen, die ich dieses Jahr anbaue. Das erste Mal, dass ich sie angebaut habe war 1999. Die Sorte ist also 12 Jahre alt. In der Landwirtschaft sind Sorten, die 10 Jahre alt sind “uralt”. Das heißt schon Saatgutsorten, die 2-3 Jahre alt sind, werden als hinfällig bezeichnet. So, ich habe gesagt, dass gentechnikfreies Saatgut nicht breitflächig verfügbar ist und ich zeige Ihnen das hier als Beweis:

    SAATGUT-KATALOG “CHANNEL” VON MONSANTO:

    Das ist ein gängiger Saatgutkatalog aus dem mittleren Westen. Er hat 24 Sojasorten und 27 Maissorten. Alle 24 Sojasorten und alle 27 Maissorten sind genmanipuliert. In diesem Katalog gibt es keine einzige gentechnikfreie Saatgutsorte. Die gesamte neue moderne Pflanzenzucht ist genmanipuliert. Und als letzten Punkt, noch insbesondere wenn wir über die Soja sprechen, sprechen wir auch über die Preise. Was passiert ist, ist dass die multinationalen Konzerne die Pflanzeneigenschaften kontrollieren. Sie haben Patente auf Pflanzen, das hat nichts mit Gentechnik zu tun, sie patentieren einfach Saatgut, das ist das Saatgut, was die Menschheit seit 10000 Jahren entwickelt hat. Sie haben hier keine Erfindung patentiert, sondern haben einfach das gestohlen, was eigentlich der Allgemeinheit gehört. Und meine Bedenken sind, dass die europäische und die amerikanische Patentgesetzgebung harmonisiert wird.

    Sovie zur Wahlfreiheit, Herr Strassbeck. Sollte ich mich getäuscht haben, dann zeigen Sie mir bitte einen Monsanto-Saatgutkatalog, der gentechnikfreies Saatgut enthält. Dann bin ich gerne bereit, meine Meinung zu revidieren.

    3. Sie haben Recht, es gibt sowohl in den USA als auch in Kanada Biolandbau. Jedoch wird dort die Ernte nicht auf gentechnische Verunreinigungen getestet. Man weiß, dass Auskreuzungen stattfinden und nimmt dies in Kauf. Es wird auch nicht deklariert.
    Und außerdem, vielleicht erklären Sie mir mal, wie in freier Natur Koexistenz (das Nebeneinander von GVO Sorten und konventionellen Sorten) funktionieren soll? Wenn die Bienen fliegen und der Wind weht??????????
    Oder schließen Sie bei der Koexistenz die genetische Verunreinigung automatisch mit ein?

    4. Sie sagen, es gäbe weltweit kein Patent, das die Wertschöpfungskette eines GVO-Produktes in dem Maße abdeckt, wie ich es hier “vorlüge”. Ich will Ihnen nur einige dieser Patente nennen, Herr Strassbeck:

    Eine Analyse aktueller Patentanmeldungen bei der Weltpatentbehörde WIPO zeigt, dass verschiedene Konzerne wie Monsanto Patente anmelden, die sich gleichzeitig auf die Bereiche der Lebensmittel-, Futtermittel- und Energieerzeugung erstrecken. Dabei werden alle möglichen Produktionsstufen und Verwendungen von den Ansprüchen umfasst.

    Ausgehend vom Saatgut beanspruchen die Konzerne die gesamte Produktionspalette bis hin zur Verarbeitung der Ernte z.B. zu Salatöl und Agrosprit. Im Gegensatz dazu kann ein Verkäufer von Saatgut, auf der Grundlage des bisher in Europa üblichen Sortenschutzes, nicht bestimmen, was mit der Ernte und den daraus hergestellten Produkten geschehen soll. Mit Patenten, die die gesamte Herstellung und Verwertung von Lebensmitteln und Biomasse umfassen, ändert sich das grundlegend.
    Überraschenderweise ist die Grundlage der Patente dabei in vielen Fällen die Züchtung konventioneller Pflanzen, die Zahl der Patentanträge auf gentechnisch veränderte Pflanzen geht dagegen zurück.

    Im Jahr 2008 genehmigte das Europäische Patentamt (EPA) ein Patent auf die Zucht von Schweinen (EP 1651777). Dutzende weitere Anträge sind bereits eingereicht.

    Unternehmen wie Monsanto, Dupont und Syngenta versuchen mit und ohne Gentechnik, ihre Patentmonopole über die gesamte Kette der Nahrungsmittelerzeugung auszuweiten. Die Ansprüche reichen von Futtermitteln, mit denen Tiere gemästet werden bis hin zu Lebensmitteln wie Fleisch, das von diesen Tieren gewonnen wird.

    In einer Patentanmeldung beansprucht Monsanto jetzt sogar Schinken und Schnitzel. In der Patentanmeldung WO 2009097403 erklärt Monsanto das Fleisch von Schweinen, die mit Monsanto´s gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden zur patentierten Erfindung.

    Im März 2010 reichte Monsanto eine ähnliche Patentanmeldung (WO201027788) auf Fische aus Aquakulturen nach: Der Konzern reklamiert vom Thunfisch bis zur Sardelle alle Fischprodukte für sich. Einige ähnliche weitreichende Patente wurden sogar bereits erteilt. So erhielt Monsanto 2009 ein Europäisches Patent (EP 1356033), das sich über die gesamte Kette der Nahrungsmittelerzeugung erstreckt und vom Saatgut bis hin zu Lebensmittel wie Mehl und Öl reicht.

    Melonen als Erfindung von Monsanto:
    Im Mai 2011 erteilte das EPA Monsanto ein europ. Patent auf Melonen aus konventioneller Zucht (EP 1 962 578). Die Melonen weisen eine natürliche Resistenz gegenüber einer bestimmten Viruskrankheit auf. Mithilfe üblicher Züchtungsverfahren wurde diese Widerstandsfähigkeit, die man zuerst in Melonen aus Indien fand, auf andere Melonen übertragen. Diese gelten jetzt als “Erfindung von Monsanto”.

    In einem Präzedenzfall hatte das EPA im Dezember 2010 entschieden, dass die konventionelle Züchtung von Pflanzen und Tieren nicht patentiert werden kann (G2/07 und G1/08). Im Falle des Patentes von Monsanto hat man deshalb das “Verfahren zur Züchtung” aus dem Patent gestrichen. Doch die Pflanzen, das Saatgut und die Früchte wurden trotzdem patentiert. Das Patent wurde also nur kosmetisch verändert, nicht aber in seiner Reichweite beschränkt.
    Durch das Patent verfügt Monsanto jetzt über wichtige genetische Ressourcen, die der Konzern anderen Züchtern vorenthalten kann.

    Reicht das, Herr Strassbeck? Wollen Sie mich jetzt immer noch als Lügnerin bezeichnen? Dann liefern Sie mir die Gegenbeweise für Ihre unverschämten Anschuldigungen!

  24. Günther Roy sagt:

    Sehr geehrter Herr Strassbeck,

    wenn jemand einen Menschen als Lügner bezeichnet, dann muss er schon handfeste Beweise dazu haben. Sie haben dies ganz offensichtlich nicht und verstossen damit absolut gegen die Lehre Jesu, die eigentlich von Kirchenleuten vertreten werden sollte.
    Ich würde Ihnen die Studie des Buches von Antonio Inacio Andrioli + Richard Fuchs “Die Saat des Bösen” oder “Hunger nach Gerechtigkeit” von Thomas Gröbly empfehlen. Wenn Sie dann immer noch von Lüge sprechen und nicht erkennen wie nachhaltig die Agroindustrie die kleinbäuerliche Landwirtschaft und damit das Überleben von Millionen Menschen zerstört anstatt zu fördern, dann haben Sie nicht nur ein Brett vor dem Kopf, sondern auch noch, und das enttarnt Sie als Nichtchristen, ein Herz aus Stein.

  25. Holger Strassbeck sagt:

    Entschuldigung, Frau Dornisch…
    das falsche Zitat wurde von Frau Hummel hier reingelogen.

    Ihre anderen Lügen bleiben …
    Channel ist der spezifische Katalog von Monsanto für GVO-Produkte.
    Sie werden in einem VW_Golf-Katalog auch keine Ausstattungsvarianten für einen Passat finden. Und noch weniger etwas über eine Opel…
    Monsanto hat eine Marktanteil bei Mais von 34%.. weniger als Pioneer mit 36%.
    Bleiben immer noch 30% für andere Firmen. Marktaneile generieren sich aus dem KÄUFERWILLEN

    und eine neue Lüge kam dazu:
    WO 2009097403 betrifft nicht die kommerziellen gentechnisch veränderten Pflanzen, wie sie auf Millionen von Hektar angebaut werden, sonderem eine ganz spezielle Fütterung mit einer Pflanze, welche das Fleisch gezielt beeinflußt.
    Das wissen Sie, da bin ich überzeugt. Umso charakterloser Ihr Vorgehen.
    Sie wollen hier mit geschickter Wortwahl suggerieren, das würde alle mit GVO gefütterten Tiere betreffen.
    Schamlos, unchristlich.

    Herr Roy, wie die Beweise zugänglich sind, habe ich Ihnen geschildert.
    Ihr Vorgehen ist perfide, niederträchtig, gottlos.

  26. Yvette Hummel sagt:

    Werter Herr Strassbeck,
    eh sie mich einen Lügner nennen, sollten sie sich das anschauen.http://blogs.ethz.ch/digital-collections/2010/04/01/albert-einstein-bienenblute/

    Es scheint nämlich doch so das es von ihm ist.

  27. Klaus Böhringer sagt:

    Bin kein Fachmann,etwa Biologe oder Chemiker,lese aber aufmerksam seit Jahren Berichte und Veröffentlichungen-pro und contra- über Agro-Gentechnik und zunehmend auch über deren Auswirkungen (zb. Argentinien)auf Mensch und Umwelt.
    Wegen der Nie-wieder-Rückholbarkeit einmal freigesetzter Gene,der gebotenen, aber nicht stattfindenden Langzeitfolgen-Beforschung durch die von Gentech-Lobbyisten durchsetzte EFSA,der Verbandelung von interessengeleiteter Wissenschaft (Drittmittelforschung)und Chemie-Saatgut-Multis,bin ich äußerst misstrauisch deren Unbedenklichkeits-Beschwörungen gegenüber.
    Eine propagandierte,erfolgreiche Hungerbekämpfung durch GVOs ist vom UN-Weltagrarbericht schon 2008 widerlegt worden.
    Evident ist aber ein eklatanter Artenschwund bei großflächigem GVO-Anbau wie in den USA,Brasilien,Argentinien usw.und zunehmende Anreicherung von Glyphosat (Round-up, Basta) u.a. Totalherbiziden in Organismen,Böden und Gewässern.
    Dass nun auch die Ev.Kirche dem ausgewiesenen Gentech-Lobbyisten R.Z.ein einseitiges (Ausgewogenheit?)Podium bietet,ist mir unverständlich.Die Kath.Kirche (Bistum Magdeburg)verabschiedet sich gerade aus ihrer Gentechnik-Verstrickung mit Agro-Bio-Technikum an/in der Genbank Gatersleben und unsere Kirche tappt dafür hinein.Ahnungslosigkeit oder Absicht?

  28. Holger Strassbeck sagt:

    Frau Hummel, sowas als Beweis zu bringen ist doch nicht Ihr Ernst?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder

    Ziemlich weit runterscrollen.

  29. Andrea Dornisch sagt:

    Sehr geehrter Herr Strassbeck,

    1. Sie sagen Channel ist der spezifische Katalog von Monsanto für GVO-Produkte. Bitte nennen Sie mir den unspezifischen Kataltog von Monsanto für nicht gentechnisch veränderte Pflanzen, den kenne ich nämlich nicht.

    2. Für eine Imformation, wo amerikanische Farmer hochwertige gentechnikfreie Soja und Mais beziehen können, bin ich immer offen!Ich werde die Info an die amerikanischen Farmer weitergeben.

    3. Das Patent WO2009097403 bezieht sich sehr wohl auf die Fütterung von Monsanto´s Genpflanzen.

    4. Wenn Sie meine Zeilen aufmerksam gelesen hätten, dann hätten Sie auch verstanden, dass es nicht nur um die Fütterung mit gentechnisch veränderten Pflanzen geht, sondern auch um Patentanmeldungen gentechnisch nicht veränderter Pflanzen.

    So, und jetzt beenden Sie endlich ihre niveaulosen Angriffe auf meine Person und auf die weiterer Teilnehmer.

    ________________________________________________________________________________

    Interessant ist auch die Korruption in allen entscheidungsrelevanten Positionen in den USA:
    Beispiele der unfassbaren Drehtürpolitik in den USA:

    1. Clarence Thomas: Monsanto-Anwalt für Zulassungsfragen –
    Oberster Amerikanischer Gerichtshof

    2. Michael Taylor: Monsanto-Anwalt –
    Amerikanische Lebensmittelsicherheitsbehörde FDA

    3. Linda Fisher: leitendes Vorstandsmitglied von Monsanto –
    stellvertretende Leiterin der Umweltschutzbehörde EPA
    Sie hat dreimal hin und her gewechselt!

    4. Mickey Kantor: Vorstandsmitglied Monsanto – Handelsminister

    5. Lidia Watrud: Forschungsabteilung Monsanto – Umweltschutzbehörde EPA

    6. Anne Veneman: Vorstandsmitglied Calgene, von Monsanto gekauft
    – Landwirtschaftministerium

    7. Michael Friedman: Vizepräsident von GD Searle, Tochter von Monsanto –
    Kommissar der Gesundheitsbehörde

    8. William Ruckelshaus: Vorstandsmitglied Monsanto – Geschäftsführer -
    Umweltschutzbehörde EPA

    9. Donald Rumsfeld: Präsident von Searle, Tochter von Monsanto –
    Verteidigungsminister

    Ist das nicht eine richtig nette, große Familie?

    Nebenher bemerkt, Rumsfeld ist auch der größte Shareholder der Tamiflu Aktien – da rollt der Rubel, Bush schürte die Panik und Rumsfeld machte das Geschäft.

    Genauso korrupt wie in den USA (und der FDA) sieht es in der EFSA aus. Ich frage mich, ist das das Europa, welches uns unsere Politker immer als erstrebenswert propagieren?
    Da haben wir noch viel Aufklärungsarbeit zu betreiben!
    Packen wir´s an!!!

  30. Holger Strassbeck sagt:

    Der GVO-Anteil am amerikanischen Mais betrug 2011 88%.
    12% reichen als Beweis, dass man Alternativen hat.
    Und im Umkehrschluß beweist es, dass 88% der Landwirte zufrieden sind.

    2006 lag man noch bei 66%…

    Frau Dornisch. im günstigsten Fall werden Sie von den US-Farmern ausgelacht.
    Eigentlich wäre aber eine andere Reaktion angebracht, wenn sich eine deutsche (ausgerechnet) Propagandistin (Minister gibts ja nimmer in diesem Ressort) über deren Wirtschaftsweise in der Form auslässt, wie SIE es tun.

  31. Gemeinsame Redaktion sagt:

    Lieber Leserinnen und Leser,
    seit mehr als drei Wochen läuft nun schon die Diskussion um die “Grüne Gentechnik”
    auf Hochtouren. Die Redaktion freut sich über das große Interesse. Zugleich ist festzustellen, dass in diesem Forum zunehmend polemische Angriffe von und auf Personen, aber kaum noch neue Argumente ausgetauscht werden. Aus diesem Grund wird die Diskussion hiermit geschlossen. Wir danken allen Disputantinnen und Disputanten für ihr Engagement.
    Die Redaktion

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  1. [...] Augen der SBK-Leute, am 6.9.2011 den InnoPlanta-Preis – und durfte kurz danach seine platte Propaganda in den Kirchenzeitungen platzieren. Einen kritischen Text gab es nicht. Die Kungelei mit der Gentechnikecke passt zu [...]