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	<title>Kommentare zu: Jesus und seine Option für die Armen</title>
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	<description>Gemeinsames Portal von „Glaube + Heimat“ und „Der Sonntag“</description>
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		<title>Von: Franz Josef Neffe</title>
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		<dc:creator>Franz Josef Neffe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 19:33:14 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;kleine Psychotherapie&quot; des franz. Apothekers Émile Coué (1857-1926) galt ebenso als &quot;Psychotherapie der Armen&quot;. Nicht etwa, weil Coué dafür nicht nur nichts verlangte sondern auch nichts nahm. Zu ihm kamen immerhin jedes Jahr einige zehntausend Hilfesuchende aus aller Welt, wenn sie sonst keine wirksame Hilfe gefunden hatten. Prof.Dr.Alfred Brauchle, selbst schwer krank, nach OP Zustand schlimmer als je zuvor, nach Lektüre von Coués kleinem Buch über AUTOSUGGESTION und Anwendung der dort angeführten Ratschläge ohne jeglichen Rückfall genesen, besuichte Coué in Nancy und schreibt: &quot;Als ich ihn in seinen Nancyer Sitzungen aufsuchte, erwartete ich zum mindesten einen auf seine Erfolge stolzen Kurpfuscher zu sehen. Wie erstaunte uich aber, einen so unerhört bescheidenen, demütigen Menschen zu finden! .... Dass er trotzdem so berühmt wurde, kann ich mir nur aus der Wahrheit seines Systems erklären, aus seiner unerhörten, fast nicht fassbaren Geduld und seiner nie ermüdenden, wohlwollenden Freundlichkeit.&quot;
Es gibt immer wieder Menschen, die ein Beispiel geben, ein Beispiel, von dem man lernen kann. Von Coué haben Hunderttausende in aller Welt gelernt, mit Erfolg. Was lernten sie? Die Macht des Glaubens - Tunwort, nicht Namenwort. Coué zeigte ihnen, dass der Mensch vom ersten bis zum letzten Atemzug GLAUBT, ob er will oder nicht. Und dass er für sein GLAUBEN verantwortlich ist. Er ließ z.B. in einem Experiment alle die Hände verschränken und 1 Minute lang rasend schnell wiederholen: &quot;Ich kann meine Hände nicht öffnen. Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht,......&quot; und wenn sie dann ihre Hände nicht auseinander brachten, kommentierte er lächelnd: &quot;Wer so gut denken kann wie Sie, sollte nie denken `Ich kann nicht´!&quot; und: &quot;Wer so etwas einmal erlebt hat, der weiß, was Denken ist.&quot; Von Coué fuhr man nicht - wie z.B. die erste amerikanische Schulrätin Ella B.-Kirk einfach geheilt wieder nach Hause sondern mit einem neuen Lebensverständnis als neuer Mensch.
Und das war doch, wenn ich es recht verstehe, auch Jesu Ziel: nicht dass wir als alter Mensch immer perfekter und perfekter sondern dass wir EIN NEUER MENSCH werden. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;kleine Psychotherapie&#8221; des franz. Apothekers Émile Coué (1857-1926) galt ebenso als &#8220;Psychotherapie der Armen&#8221;. Nicht etwa, weil Coué dafür nicht nur nichts verlangte sondern auch nichts nahm. Zu ihm kamen immerhin jedes Jahr einige zehntausend Hilfesuchende aus aller Welt, wenn sie sonst keine wirksame Hilfe gefunden hatten. Prof.Dr.Alfred Brauchle, selbst schwer krank, nach OP Zustand schlimmer als je zuvor, nach Lektüre von Coués kleinem Buch über AUTOSUGGESTION und Anwendung der dort angeführten Ratschläge ohne jeglichen Rückfall genesen, besuichte Coué in Nancy und schreibt: &#8220;Als ich ihn in seinen Nancyer Sitzungen aufsuchte, erwartete ich zum mindesten einen auf seine Erfolge stolzen Kurpfuscher zu sehen. Wie erstaunte uich aber, einen so unerhört bescheidenen, demütigen Menschen zu finden! &#8230;. Dass er trotzdem so berühmt wurde, kann ich mir nur aus der Wahrheit seines Systems erklären, aus seiner unerhörten, fast nicht fassbaren Geduld und seiner nie ermüdenden, wohlwollenden Freundlichkeit.&#8221;<br />
Es gibt immer wieder Menschen, die ein Beispiel geben, ein Beispiel, von dem man lernen kann. Von Coué haben Hunderttausende in aller Welt gelernt, mit Erfolg. Was lernten sie? Die Macht des Glaubens &#8211; Tunwort, nicht Namenwort. Coué zeigte ihnen, dass der Mensch vom ersten bis zum letzten Atemzug GLAUBT, ob er will oder nicht. Und dass er für sein GLAUBEN verantwortlich ist. Er ließ z.B. in einem Experiment alle die Hände verschränken und 1 Minute lang rasend schnell wiederholen: &#8220;Ich kann meine Hände nicht öffnen. Ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht, ich kann nicht,&#8230;&#8230;&#8221; und wenn sie dann ihre Hände nicht auseinander brachten, kommentierte er lächelnd: &#8220;Wer so gut denken kann wie Sie, sollte nie denken `Ich kann nicht´!&#8221; und: &#8220;Wer so etwas einmal erlebt hat, der weiß, was Denken ist.&#8221; Von Coué fuhr man nicht &#8211; wie z.B. die erste amerikanische Schulrätin Ella B.-Kirk einfach geheilt wieder nach Hause sondern mit einem neuen Lebensverständnis als neuer Mensch.<br />
Und das war doch, wenn ich es recht verstehe, auch Jesu Ziel: nicht dass wir als alter Mensch immer perfekter und perfekter sondern dass wir EIN NEUER MENSCH werden. Ich grüße freundlich.<br />
Franz Josef Neffe</p>
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