Abschied vom Sühneopfer?

26. März 2010 von Gemeinsame Redaktion  
Abgelegt unter Im Blickpunkt

Jesus am Kreuz

Diskussion: Seit Jahren gibt es theologischen Streit um die Vorstellung vom Sühneopfer Jesu – Pro und Kontra

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Jörns_Klaus-PeterPRO: Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns lehrte bis zu seiner Emeritierung 1999 Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Wer die Hinrichtung Jesu am Kreuz deuten will, muss sagen, von welchem Gottes- und Menschenbild er ausgeht. Ich setze bei dem an, was ich aus Verkündigung und Leben Jesu wahrgenommen habe. Da steht die wirklich bedingungslose Liebe Gottes im Zentrum. Diese Liebe kommt ganz aus sich selbst, braucht also keinerlei Vorleistungen, auf die sie (nur) Antwort wäre. Sie gilt den Menschen, die Jesus als »mühselig und beladen« erlebt hat, und will sie »erquicken« (Matthäus 11,28). Denn Jesus geht davon aus, dass das Leben – gerade der Menschen, die gut sein wollen – unendlich schwer ist. Weil jeder mit Schmerzen lernt, Gut und Böse zu unterscheiden und darin Gottes Arbeit zu tun (1. Mose 3,22!!), muss er es auch ein Leben lang. Gottes Gebote wollen deshalb nicht eine ab­strakte Gerechtigkeit durchsetzen, sondern haben eine helfende Funktion: Sie sind für uns Menschen als Segen und Wegweisung da (Markus 2,27) und nicht, um unseren Gehorsam zu erproben. Sie werden pervertiert, wenn sie gegen uns verwendet werden. So markiert Jesus eine Äonenwende.

Der Mensch ist bei Jesus nicht »böse von Jugend auf«, nicht gottfeindlicher Sünder: Jesus spricht den Kindern das Himmelreich zu! Unsere Sterblichkeit ist keine Strafe, sondern geschöpflich, wegen der Gottesbeziehung ist der Tod ein Tor zu anderem Leben. Gott erweist seine Gerechtigkeit nicht, indem er jedem gibt, »was er verdient hat«. Jeder soll bekommen, was er zum Leben braucht – auch wenn seine Defizite selbst verschuldet sind (Lukas 15,11-32). Die unbedingte Liebe Gottes will für seine Geschöpfe Leben und Würde. Also gibt es für den irdischen Jesus nichts Wichtigeres als die Vergebung – als Bitte um und Bereitschaft zur Vergebung. Vergebung ist Geschenk der Verletzten. Deshalb steht in der Mitte des Vaterunser eine doppelte Vergebungsbitte. Längst vor seinem Tod hat Jesus diejenigen, die durch Vergebung Frieden stiften, als Söhne und Töchter Gottes gepriesen (Matthäus 5,9). Seine Verkündigung ist der leidenschaftliche Protest gegen die alte Idee, die Paulus und andere wieder auf Jesu Tod angewendet haben, um aus der Schande seiner Hinrichtung eine Heilstat zu machen: »Vergebung ohne Blutvergießen ist nicht möglich« (Hebräer 9,22). Doch, sagt Jesu Evangelium: als Antwort auf Gottes Liebe! Wegen dieser inneren Kontroverse kommt Jesu Leben weder bei Paulus noch im Apostolischen Glaubensbekenntnis vor.

Wir sind Gott nicht dadurch wichtig, dass jemand für unsere Sünden blutige Sühne geleistet hätte. Wer Gott um Vergebung bittet, wird sie bekommen und kann sie weitergeben an ­andere. Für diese Botschaft hat Jesus gelebt und sich umbringen lassen. Er hat den zornigen Gott überwunden und Vergebung von Kult und Priesteramt gelöst. Sie ist Ausdruck der Menschenwürde geworden. Auch damit hat Jesus eine Äonenwende eingeleitet – deren ganzer Segen allerdings noch auf uns wartet. Denn die Kirchen haben Jesus bis heute nur selten geglaubt, dass aus tödlicher Gewalt kein Heil kommen kann – auch dann nicht, wenn man sie »heilige Gewalt« nennt. Mit Gewalt kann man Angst einjagen und Gehorsam erzwingen, aber weder Vertrauen und Glauben wecken oder die Welt verändern. Es ist Zeit, dass wir den Jesusweg wieder ernst nehmen.

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Bohl_JochenKONTRA: Jochen Bohl ist ­Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und ­Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Christus starb für unsere Sünden – das ist eine zentrale Aussage des Neuen Testaments, aber mit dieser Deutung des Geschehens auf Golgatha haben viele Menschen Schwierigkeiten. Diese Fremdheit spielte schon in den ersten Jahren der Christenheit eine Rolle, und Paulus selbst hat das Wort vom Kreuz als Ärgernis und Torheit bezeichnet. In unserer Gegenwart scheint der Graben zwischen dem Glaubenssatz und dem Lebensgefühl aber besonders tief zu sein: Heute ­sehen sich viele Menschen zuallererst als freie und selbstbestimmte Personen, die ihr Leben nach den eigenen Überzeugungen gestalten. Wozu sollten sie ein Opfer anderer brauchen? Und gar zur Versöhnung mit Gott?

Die Bibel aber geht davon aus, dass Opfer notwendig sind und gebraucht werden, damit das Leben heil werden kann. Tatsächlich kann ja keine Rede davon sein, dass die Beziehungen zwischen den Menschen durchweg gelingen würden, sodass sie einander nichts schuldig wären. Die Widerständler gegen die nationalsozialis­tische Gewaltherrschaft um die Geschwister Scholl oder die Verschwörer des 20. Juli wussten um die Gefahr, in die sie sich begaben und haben ihr Handeln durchaus als Opfer verstanden.

Menschen werden aneinander schuldig, und das biblische Verständnis des Opfers steht in engem Zusammenhang mit dieser Tatsache. Man wird ihm nicht gerecht, wenn man von der Realität der Sünde schweigt, der Entfremdung von Gott. Sie ist der Grund für das Scheitern des Lebens, für Entfremdung und Gewalt. Im Alten Testament lesen wir, wie durch die Opferung eines Tieres im Tempel die gestörte Beziehung geheilt und der verhängnisvolle Kreislauf von böser Tat und Rache unterbrochen wird. Gott nimmt das Opfer gnädig an um der Menschen willen, die der Versöhnung bedürftig sind.

Auch im Neuen Testament geht es um die Tatsache, dass wir Menschen in die Sünde verstrickt sind und nicht in der Lage, uns von ihrer Macht zu befreien. Jesus bringt am Kreuz das letzte Opfer, ein für alle Mal. Der Nazarener hatte ja immer den Kontakt zu »Sündern und Zöllnern« gesucht, und ihnen einen Blick auf die Gnade Gottes ermöglicht. Wegen dieses Verhaltens wurde er aber als einer von ihnen angesehen; so kündigte sich in seinen Begegnungen am Rande der Gesellschaft an, dass Jesus den Tod des Sünders würde sterben müssen. Er starb ihn, und brachte so ein Opfer für die Sünder und erst recht für die, die sich frei von der Sünde wähnten.

Entscheidend dabei ist, dass nicht Gott versöhnt werden muss – es geht immer darum, dass die Menschen versöhnt werden! Gottes Zorn richtet sich auf die Sünde, nicht auf den ­Sünder. Ihm gilt seine vergebende Liebe, und darum bringt er in dem Kreuz Christi selbst das Opfer, das ­versöhnt und die Möglichkeit der Heilung eröffnet.

Ich will die großen Schwierigkeiten nicht übersehen, den Gedanken, dass Christus »für uns« gestorben ist, in der Moderne zu vermitteln. Aber es wäre ja töricht, den Reichtum des Glaubens immer dann zu verkürzen, wenn einzelne Elemente nicht mit dem Lebensgefühl der Zeit übereinstimmen. Das verbietet schon der Respekt vor der Heiligen Schrift, der ihr gerade dann zukommt, wenn ihre Aussagen uns fremd anmuten.

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Bücher zum Weiterlesen

Notwendige Abschiede: Mit diesem 2004 erschienen Buch legte Klaus-Peter Jörns den Grundstein seiner theologischen Kritik an zentralen Glaubensaussagen des Christentums. Die zentrale Forderung ist die nach dem Abschied von der Sühneopferdeutung des Todes Jesu. Sein Ziel ist dabei nach eigenen Worten nicht die Vernichtung, sondern eine Neuformulierung des Glaubens.
Jörns, Klaus-Peter: Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum, Gütersloher Verlagshaus, 272 Seiten, ISBN 978-3-579-06408-6, 24,95 Euro

Mehr Leben, bitte!: In diesem im vergangenen Jahr erschienenen Titel formuliert Jörns deutlicher denn je seine theologische Kritik am Kreuz und fordert ­erneut zum Gespräch über zentrale Glaubensinhalte heraus. Gleichzeitig liefert er ­allgemein verständliche theologische Meditationen über die zwölf wichtigsten Kirchenfeste – von Weihnachten bis zum Ewigkeitssonntag.
Jörns, Klaus-Peter: Mehr Leben, bitte! Zwölf Schritte zur Freiheit im Glauben, ­Gütersloher Verlagshaus, 224 Seiten,
ISBN 978-3-579-08048-2, 19,95 Euro

Der gekreuzigte Sinn: In dem Buch des promovierten bayerischen Pfarrers, der als apl. Professor Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg lehrt, steht der Opfertod Jesu im Mittelpunkt. Werner Thiede ruft allerdings nicht zum Abschied vom, sondern zum rechten Verständnis des Sühneopfers auf, in dem der dreieine Gott nicht Objekt, sondern Subjekt des Geschehens ist. »… ein bemerkenswert systematischer Entwurf und ein eindrucksvolles Zeugnis eines um Einsicht bemühten Glaubens …«, urteilte die Theologische Revue.
Thiede, Werner: Der gekreuzigte Sinn. Eine trinitarische Theodizee, Gütersloher Verlagshaus, 272 Seiten,
ISBN 978-3-579-08012-3, 29,95 Euro

Für mich gestorben!?: Jörg Rosenstock, Pfarrer in Bielefeld, kennt aus ­Gemeindearbeit sowie Religions- und Konfirmandenunterricht die kritischen ­Anfragen an den Opfertod Jesu. Gemeinsam mit den Fragenden hat er sieben Zugänge zum Kreuz erarbeitet. Allgemein verständlich richtet er sich damit an Christen wie Nichtchristen und natürlich an Seelsorger und Gemeindepädagogen.
Rosenstock, Jörg: Für mich gestorben!? Was hat Jesu Tod mit mir zu tun?, Luther-Verlag, 104 Seiten,
ISBN 978-3-7858-0574-9, 10,90 Euro

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Reaktionen unserer Leser

2 Lesermeinungen zu “Abschied vom Sühneopfer?”
  1. Marco Reese sagt:

    Der Beitrag von Herrn Jörns ist m. E. ein Beispiel dafür, was in der – v. a. protestantischen – Theologie heute nicht stimmt.

    So kann man schon einmal nicht mit dem Kanon des Neuen Testaments umgehen: daß man Christus und die Apostel gegeneinander ausspielt und behauptet, diese hätten jenen verfälscht dargeboten.

    Dazu sagt der Herr selbst deutlich genug, daß er Leib und Blut hingibt für Viele – hingibt! vergießt! und zwar: für Viele! nicht für alle!

    Es geht nicht darum, daß aktive Gewalt zum Heil führen sollte. Aber das Erleiden dieser Gewalt!

    Die Menschwerdung des logos geschieht doch darum, daß die Wahrheit verkündigt werde, daß aber auch durch das Leiden und Sterben desjenigen, der Gott und Mensch zugleich ist, die uenendliche Schuld des Menschengeschlechts gegen Gott sehr wohl gesühnt wird. Erst vor dem Hintergrund dieses Opfergedankens, dieses Gedankens des Opfers, das Gott sich, wenn man so will, selbst darbringt, freilich für die Menschen, die sich nicht selbst aus der Sünde befreien können, ist doch der christliche Vergebungsgedanke, im Zusammenhang mit Glauben und Vertrauen erst denkbar

    Im Hinblick auf das Sühneopfer Christi, der die Verkündigung desselben und den Kult! des Neuen Bundes seiner Kirche überlassen hat.Das heißt: auch und gerade die Hl. Eucharistie, die das Kreuzesgeschehen, freilich im Hinblick auf die Auferstehung und entsprechende Hoffnung für den Menschen, vergegenwärtigt, reell, durch Substanz und Kultus, und die Gemeinschaft des anfälligen Sünders mit Christus und durch ihn mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit stets in der konkreten geschichtlichen Zeit, die zu unserem Dasein gehört, erneuert. Das ist auch keine Wiederholung im eigentlichen Sinne, aber mehr als nur Gedenken.
    Und ER hat es eingesetzt.

    Ja, er liebt den Sünder und haßt die Sünde. Darum aber überwindet er diese zum Heile jenes.

    Dazu muß die Sünde auch erst verkündigt werden, so die Ahnung davon zu schwach ist.

    Das tut Christus doch, wenn er gegen Hochmut gewisser Leute redet – die eben auch Sünder sind wie die von ihnen Verachteten.

    Aber: das Gesetz des Alten Bundes hat nach dem Hl. Paulus genau diese Funktion: die Sünde offensichtlich machen. Das Gesetz ist mit Christus gar nicht zu Ende: es ist durch ihn erfüllt, der er Gottes- und Nächstenliebe durch sein Sühneopfer praktiziert.

    Und wer aber an dieser Erfüllung des Gesetzes Gottes, das also nicht an die bestimmten Vorschriften des Pentateuch, die Zuchtmittel für das Volk des Alten Bundes waren, teilhaben will, der muß glauben, und zum Glauben und Vertrauen und zur Umkehr ruft ihn die Verkündigung des Heilshandelns Gottes in Christo durch die Kirche.

    So spricht ja der Hl. Paulus auch davon, daß in der Liebe das Gesetz Christi erfüllt werde.

    Es geht hier freilich wiederum auch nicht um social engineering, worauf eine Aufgabe der kirchlichen Lehre hinausläuft, da Christus dann als soziales Vorbild gelten soll, in Verzerrung seiner Verkündigung.

    Sondern es geht um Leben aus dem Glauben, ein jeder an seinem Stande.

    Nicht um Werke des mosaischen Gesetzes, sondern um Liebeswerk im Glauben an Christus, als Glied der Kirche.

    Genau das, und zwar derart, daß eben doch das Werk als solches, denn der Mensch lebt ja nun einmal und muß “irgendwie” handeln, doch nicht unbedeutend ist, siehe da aber auch Jakobus, siehe aber auch die Bergpredigt des HERRN selbst, die nicht soziales Programm ist, sondern die Haltung des Christen darlegen soll – genau das äußert Paulus also auch, und wo bitte vertritt er hier alte Gedanken, er, der doch immer als derjenige gilt, der das Neue entdeckt habe? Hat er, nämlich das Leben aus dem Glauben an Christus. Auch wieder nicht richtig wäre es aber, das zu sehr lutherisch zuzuspitzen und hier wiederum gegen andere Apostel, sogar gegen Aussagen Pauli selbst auszuspielen.

    Aber: Luther glaubte eben sehr wohl an das Sühneopfer Christi. Das erst eimmal ist festzuhalten und Weiteres sind genauere Fragestellungen, die hier schon angeschnitten wurden. Aber DAS ist doch klar, daß er daran glaubte, mag auch er den Gegensatz von AT und NT über Paulus zu sehr zugespitzt haben und Paulus zu sehr vereinseitigt und die anderen Apostel zu wenig zur Kenntnis genommen haben in der Frage von Rechtfertigung und Heiligung.

    Es ist insofern auch nichts davon zu halten, wenn hier ausgesagt wird, Christus habe einen zornigen Gott überwunden. Gottes Barmherzigkeit wird bereits im Alten Bund deutlich, und Christi Gerichtsreden enthalten ja nun durchaus Zorniges.

    Der Alte Bund im übrigen ist ja in allem Vorbereitung des Neuen Bundes und nicht Gegensatz! (den Gegensatzgedanken findet man bei “Liberalen” wie bei Markioniten wie bei “Deutschen Christen”, entsprechend akzentuiert.)

    Und das kann teils auch von entsprechenden Regungen anderer Völker behauptet werden, nur nicht in dem Maße.

    Vielleicht sollte über den Zusammenhang von Strafe und Hilfe nachgedacht werden und darüber, daß Gott in der Geschichte immer wieder durch Strafe und Leid zur Umkehr ruft.

    So oder so aber, das alles geht auf Christus hin, geht von Christus aus, als Gottmensch, mit dem wir durch Mit-Leiden als Glieder der Kirche im Leben verbunden sind.

    Mit bloßer Mitmenschlichkeitsrhetorik ist da nichts getan. Das würde die Sünde und die Macht des Bösen verharmlosen, dies würde das Christentum zu einem Sozialprogramm degradieren: Christus als entsprechendes Vorbild, dem man in sozialreformerischer oder – revolutionärer Manier nacheifern soll; dabei soll man ihm im Glauben und im Bewußtsein der eigenen Sündhaftigkeit vertrauend und liebend nachfolgen, was ohne ekklesia nicht geht, und was in der Zeit immer wieder bedroht ist.

    De Maistres Gedanken zum stellvertretenden Opfer in der Geschichte, das bei dr Hl. Eucharistie, die ja von Gebeten über Gebeten begleitet wird, zum Tragen kommt wie auch in der Fürbitte und überhaupt im Kirchengedanken, sollte da auch bedacht werden.
    Was ist denn mit den vielen christlichen Märtyrern?

    Dies alles außer Acht zu lassen und zu leugnen, in völliger Abkehr von der Lehrtradition, durch Aussppielen Christi gegen die Apostel, durch Herausgreifen bestimmter passender Stellen, kommt einer Aufgabe des Christentums gleich.

  2. Lutz Schuster sagt:

    Die Verurteilung eines Unschuldigen zu einen grauenvollen Tod, das Sühneopfer von Jesus für unsere Sünden für immer, in aller Ewigkeit – nur so konnte vielleicht unanfechtbar erklärt werden dass, das die alte Opferpraktiken (noch aus der Steinzeit) endgültig vorbei ist.
    Das wir begreifen, Gott benötigt keine Opfer – wir brauche unsere Sünde nur ehrlich bereuen inklusive das sündige Leben zu ändern und wenn möglich der unbedingten Wiedergutmachung sowie uns unseren Lebenssinn genau ins Gedächtnis zu rufen.
    Also gute Taten tun (benennt man oft auch als Opfer aber ist hier nicht mit den strittigen identisch), Nächstenliebe und glauben an Gott, dem der gesamten Menschheit und nicht an den von streitsüchtiger Theologen. Gott ist der permanenten Gestalter, auch unsere Geistes aber die Sache um Jesus sterben werden wir nie genau beurteilen können – genauso wie wir die Rätsel des Universum, der „Quanten“, unser Seins usw. nie enträtseln.