Kommentar

Prost, Martin!

Längst ist Martin Luther zur Marke geworden. Nicht nur als »markiger Typ mit markigen Sprüchen«, sondern auch als farbiger Lutherzwerg beziehungsweise als der Renner: Luther-Playmobil – mit Ersatzteiloption. Was ... » mehr

Bach oder Pop?

Wenn wir in diesem Jahr das 500. Reformationsjubiläum begehen, ist uns klar, dass die Kirchenmusik ein wesentlicher Wegbegleiter der Bewegung war, weil sie die Menschen unmittelbar erreichte. Luthers ... » mehr

Was 2017 gefeiert wird

Pünktlich zur Halbzeit des Reformationsjubiläums will die EKD mit einer Broschüre für Kirchengemeinden, Presbyterien und engagierte Christen noch einmal an dessen Grundlagen erinnern. »Uns geht es ... » mehr

Im Blickpunkt

Große Bühne für die Reformation
Große Bühne für die Reformation

Drei, zwei, eins und … los! Jetzt heißt es »Bühne frei« für die Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Noch in der letzten Woche brauchte man viel Vorstellungskraft, um zu erahnen, was hinter ... » mehr

Mit dem Herz bei den Menschen
Mit dem Herz bei den Menschen

Tag der Pflege – für Steffi Schmaltz (51) und Hans-Jörg Vollbrecht (47) ist dieser Tag nicht nur einmal im Jahr. Mit der Pflegerin und dem Pfleger sprach Adrienne Uebbing. Warum haben Sie sich für ... » mehr

Der Gesellschaftsreformer
Der Gesellschaftsreformer

Mit Blick auf Europa können wir von Martin Luther noch eine Menge lernen, findet Klaus-Rüdiger Mai. Mit dem Schriftsteller sprach Sabine Kuschel. Herr Mai, Sie beschäftigen sich in Ihren Büchern ... » mehr

mehr aus dieser Kategorie

Feuilleton

Ein Gefängnis wird zum Ort der Freiheit
Ein Gefängnis wird zum Ort der Freiheit

Internationale Gegenwartskunst trifft auf Martin Luther, den Avantgardisten seiner Zeit. Ein Rundgang durch die Ausstellung »Luther und die Avantgarde«. Ein ehemaliges Gefängnis wird zu einem Ort der Freiheit, der künstlerischen Auseinandersetzung mit der geistigen Freiheit. Am 19. Mai öffnet das Alte Gefängnis in Lutherstadt Wittenberg seine Türen für die Besucher und präsentiert bis 17. September in der Ausstellung »Luther und die Avantgarde« zeitgenössische Kunst. Der Reformator steht ... » mehr

»In vier Jahren bist du tot«
»In vier Jahren bist du tot«

Eine krasse Idee: Der württembergische Pfarrer Heiko Bräuning hat sich ein Sterbedatum gesetzt. Er wollte spüren, wie es sich im Angesicht des Todes lebt. Nun kündigt er seine Arbeitsstelle. Die Traueranzeige hatte er im Jahr 2012 entworfen: Doch das Ganze nur als Experiment, als Gedankenspiel. Der evangelische Pfarrer setzte sich das fiktive Sterbedatum, um zu erfahren, wie es sich angesichts des bevorstehenden Todes lebt. Seine Erlebnisse und Gedanken aus diesen vier Jahren hat er in einem ... » mehr

Luther würde andere Zeichen senden
Luther würde andere Zeichen senden

Sorgte für Furore: Erik Flügges Buch »Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt.« Katja Schmidtke sprach mit Erik Flügge über Luthers Bibelübersetzung und dass sein Deutsch heute nicht zum Vorbild taugt. Herr Flügge, Martin Luther hat auf der Wartburg die Bibel übersetzt. Mögen Sie sein Deutsch? Flügge: Ich kann es nicht nicht mögen, weil ich es – wie wir alle in Deutschland – spreche. Die Kraft seiner Bibelübersetzung war so groß, dass sich die ... » mehr

mehr aus dieser Kategorie

Eine Welt

Billig ist nicht der Maßstab
Billig ist nicht der Maßstab

Die Bilder rüttelten auf: Beim Einsturz des Rana-Plaza-Hochhauses in Bangladesch starben vor vier Jahren 1 129 Textilarbeiter, etwa doppelt so viele wurden verletzt. Mit dem Europaabgeordneten Arne ... » mehr

Heilung der Erinnerung
Heilung der Erinnerung

Im Vorfeld der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Namibia (11. bis 16. Mai) hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Nachfahren des Völkermords im früheren Deutsch-Südwestafrika ... » mehr

Nicht ganz Trumps Amerika

100 Tage im Amt: Am 20. Januar wurde Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt – ein erstes Resümee. Präsident Trump verwirrt. Erst war er skeptisch wegen des US-Militäreinsatzes ... » mehr

mehr aus dieser Kategorie

Glaube und Alltag

Intellektueller Kopf der Reformation
Intellektueller Kopf der Reformation

Porträt: Ohne Philipp Melanchthon gäbe es die evangelische Kirche nicht Wittenberg, 29. August 1518. Der größte Hörsaal der Universität ist überfüllt. Die Studenten warten auf ein Wunderkind, das ... » mehr

Sie schwingen und klingen
Sie schwingen und klingen

Kirchenglocken: Zu hören sind sie mindestens jeden Sonntag, meist auch öfter in der Woche. Warum Glocken­geläut Musik ist und warum welche Glocken wann läuten. Glocken sind das öffentlich wahrnehmbare ... » mehr

Die erste Zeugin der Auferstehung
Die erste Zeugin der Auferstehung

Es ist fast wie eine Kriminalgeschichte, über Maria Magda­lena zu berichten. Sie gehört zu den faszinierendsten Frauengestalten im Neuen Testament, wurde aber auch zu einer der schillerndsten Figuren ... » mehr

mehr aus dieser Kategorie